Handgemenge mit Schusswaffe

50-Jähriger nach versuchtem Überfall am Georgsplatz schwer verletzt - zweiter Verdächtiger stellt sich

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[Update 11:32 Uhr] Hamm-Osten - Nach dem versuchten Überfall auf einen Kiosk am St.-Georgs-Platz hat sich der zweite Tatverdächtige gestellt. Am späten Freitagabend hatte ein 50-Jähriger aus Hamm mit Sturmhaube und gezogener Waffe versucht, den Kiosk zu überfallen. Der Betreiber wehrte sich.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der Tatverdächtige selbst in einem Handgemenge mit dem Betreiber schwer verletzt. Er lag am Sonntag weiter im Krankenhaus. Der Kioskbetreiber erlitt ebenfalls Verletzungen. Sie konnten ambulant behandelt werden.

Laut Polizei hatte der 50-jährige Verdächtige mit einer Sturmhaube maskiert den Verkaufsraum des Kiosks am Freitag gegen 23.50 Uhr betreten. Er hielt eine Waffe in der Hand und forderte den 41-jährigen Betreiber auf, ihm Geld zu geben.

Es kam zu einem Handgemenge, der Täter wurde dabei schwer verletzt, der Betreiber leicht. Nach Polizeiangaben wurde der Täter nicht durch die Waffe verletzt. Vor der Tür des Kiosks wartete ein weiterer maskierter Tatbeteiligter. Er stand Schmiere und flüchtete mit einem Mofa vom Tatort. 

Während der Flucht stieß er gegen den Ford eines 22-Jährigen aus Hamm und setzte seine Fahrt auf der Ludwig-Teleky-Straße in Richtung Marker Allee fort. Der Fahrer stellte sich selbst im Lauf der Nacht, wie die Polizei am Sonntag auf wa.de-Nachfrage angab.

Bei der Waffe handelte es sich um eine PTB-Waffe, also eine Schreckschuss- oder Reizstoffwaffe. Die beiden Tatverdächtigen wohnen in Hamm, beide sind Deutsche, erklärte ein Sprecher der Polizei.  

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Hamm unter 02381-916-0 entgegen. 

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