Szenetreffpunkt bleibt „offen“, doch Autoposer werden weiter beobachtet

Polizisten sehen sich die PS-starken Fahrzeuge von Hammer Autoposern genau an.
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Die Hammer Polizei will die Autoposer weiter im Blick behalten. (Symbolbild)

Obwohl es keine Ausgangssperre mehr gibt, wird der Santa-Monica-Platz in Hamm vorläufig nicht wieder gesperrt. Die Autoposerszene soll dennoch keine Narrenfreiheit haben.

Hamm - Um die lautstarken Umtriebe der Hammer Autoposer in den Griff zu bekommen und die Bewohner der Innenstadt zu schützen, wurde der Santa-Monica-Platz - lange Zeit ihr beliebtester Treffpunkt - ab Mitte März in den Wochenendnächten in einer gemeinsamen Aktion von Stadt und Polizei gesperrt. Das Inkrafttreten der Ausgangssperre - zunächst ab 21, dann ab 22 Uhr - machte diesen Vorgang kurze Zeit später schon überflüssig. Doch obwohl die Ausgangssperre inzwischen Schnee von gestern ist, wird der große Innenstadt-Parkplatz trotzdem nicht wieder gesperrt.

Wie Polizeisprecher Malte Gerwin auf Nachfrage sagte, soll die betroffene Parkfläche im Norden zu den neuralgischen Zeiten - also in den Nächsten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag - weiterhin der Polizei beobachtet und kontrolliert werden. Diese Variante darf sicherlich als Zugeständnis an die sich entspannende Corona-Lage verstanden werden. Im betroffenen Bereich gibt es immerhin besonders viele Gastronomie-Betriebe, und diese benötigen für ihre Gäste entsprechend viel Parkraum.

Erstmals war die Sperrung am 19. März angewendet worden. Über die Aktionen der Autoposer in der Innenstadt berichtete WA.de wenige Wochen vorher in größerer Form. Vor allem Anwohner hatten sich wiederholt genervt über Lautstärke- und Müll-Probleme beschwert.

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