Sturmtief "Burglind" reißt Äste mit und Bäume um

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An der Wielandstraße setzte die Feuerwehr eine Drehleiter ein, um große Äste, die auf die Straße zu stürzen drohten, zu entfernen.

[Update 17:50 Uhr] Hamm - So ein Sturmtief wie "Burglind" zieht nicht spurlos über Hamm hinweg, aber im Vergleich zu anderen Orten im Land gilt, dass die Lippestadt  "glimpflich davongekommen" ist, wie die Feuerwehr feststellt. Bis gegen 17 Uhr, als der Sturm schon längst nachgelassen hatte, zählte die Feuerwehr zwölf Einsätze. Der Tierpark blieb den ganzen Tag geschlossen.

Seit heute Morgen galt es für die Feuerwehr in elf Fällen, größere Äste oder umgestürzte Bäume von Straßen und Grundstücken zu entfernen. Bäume stürzten unter anderem an der Marker Dorfstraße und Knappenstraße in der Mark sowie an der Uedinghoffstraße in Heessen um. An der Wielandstraße in Wiescherhöfen drohten große Äste auf die Straße zu fallen. Gegen 11 Uhr rückte die Feuerwehr mitsamt Drehleiter aus, und entfernte das Totholz. In den Keller eines Wohnhauses in Lohauserholz war nach starken Schauern Wasser gelaufen. Menschen wurden nicht verletzt. 

Insgesamt ist festzustellen: "Wir sind glimpflich davongekommen", sagt Ulrich Krogmeier von der Feuerwehr Hamm. In anderen Teilen des Landes richtete der Sturm größere Schäden an.

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Dass es am Mittwoch sehr stürmisch werden würde, war angekündigt. Der Tierpark reagierte darauf  frühzeitig. "Wir haben heute geschlossen", sagte Geschäftsführer Kay Hartwich. "Für Hamm hat der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Wir gehen ab Windstärke acht immer auf Nummer sicher, da trotz regelmäßiger und sorgfältiger Baumprüfung und -pflege ein erhöhtes Risiko für herabfallende Äste besteht."

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