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Kein Stunikenmarkt 2020! Corona und die bitteren Folgen für Hamm

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Von: Markus Hanneken

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In diesem Jahr wird es in Hamm keinen Stunikenmarkt geben. © Szkudlarek (Archiv)

Die Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen bis in den Herbst hinein trifft mit dem Stunikenmarkt nun auch eine der größten und beliebtesten Veranstaltungen in der Stadt Hamm.

Hamm - Es kommt nicht unerwartet und tut trotzdem nicht nur den Schaustellern weh: Die Hammer Innenstadtkirmes Stunikenmarkt wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Mittwochnachmittag unter Berufung auf die bereits vorliegenden Inhalte eines neuen Corona-Erlasses in einer Pressekonferenz. Der 31. Stunikenmarkt hätte vom 18. bis 22 September stattfinden sollen. Die Kirmesleute hatten ziemlich gebangt, auch weil viele Existenzen an der Durchführung hängen.

Was wir noch wissen:

Auch eventuelle Nachholtermine für Schützenfeste sind nunmehr geplatzt. Das gilt auch und besonders für den Schützenverein 1839 Hamm-Nordenfeldmark mit seiner Ersatzplanung für Ende September 2020 (Hunsteger: "Ich hätte es ihnen von Herzen gegönnt.")

Das Herbstleuchten im Maxipark wird - wenn überhaupt - nur unter der dann gültigen Kapazitätsdeckelung statt. Nach aktuellem Stand wären das 2500 Besucher, die zeitgleich im Park sein dürften.

Der verkaufsoffene Sonntag am 25. Oktober steht auf der Kippe. Hunsteger will dazu erstmal die schriftliche Fassung des neuen Erlasses abwarten.

Die Planungen für alle Weihnachtsmärkte sollen weiter betrieben werden. Hunsteger: "Wir werden alles dafür tun, dass sie stattfinden können und hoffen auf ein Stück Normalität zum Jahresende."

Während in Werne bereits die komplette Karnevalssession abgesagt wurde, will sich Hunsteger zur Situation in Hamm noch nicht äußern. ("Damit wäre ich sehr vorsichtig.")

Ebenso wenig Konkretes gibt's zum Auftritt des Zirkus' Flic Flac an den Zentralhallen (ab 24. September). Hunsteger sieht für diese "Kulturveranstaltung" angesichts fester Bestuhlung zwar eine gute Möglichkeit der Einhaltung von Hygieneplan und Sicherheitskonzept und würde alles "wohlwollend prüfen". Vor einer Zu- oder Absage stehe aber eine strenge Prüfung des Flic-Flac-Konzepts. Hunsteger: "ich übernähme keine Haftung, wenn es nicht klappt..."

Vor der Pressekonferenz mit dem OB war bereits bekannt geworden, dass das Festival "Kapelle Somma" am Kulturrevier Radbod um ein Jahr verschoben werden muss.

Die Aufstellung hier ist nur beispielhaft. Weitere Informationen zu weiteren Veranstaltungen erwarten wir in Kürze. Für eine Übersicht über abgesagt oder verschobene Events klicken Sie hier.

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