1. wa.de
  2. Hamm
  3. Stunikenmarkt

Stadt gibt Hammer Kirmes-Park grünes Licht - Dickes Regelpaket zu stemmen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Markus Hanneken

Kommentare

Auf dem Platz an den Zentralhallen hat der Aufbau für den ersten „Hammer Kirmes-Park“ begonnen.
Auf dem Platz an den Zentralhallen hat der Aufbau für den ersten „Hammer Kirmes-Park“ begonnen. © Reiner Mroß

Um die Mini-Kirmes vor den Zentralhallen möglich zu machen, müssen die Schausteller ein dickes Corona-Regelpaket stemmen. Trotz aller Schwierigkeiten toppt die Vorfreude die Sorgen aber deutlich.

Hamm – Uwe Röhrig fiel am Mittwoch ein schwerer Stein vom Herzen. Die Stadt signalisierte nämlich grünes Licht fürs Hygienekonzept für den vom 18. bis 27. September an den Zentralhallen geplanten „Hammer Kirmes-Park“. Konkret haben also das Ordnungs- und das Gesundheitsamt das von den Schaustellern erstellte Papier genehmigt. Getreu der aktuellen Coronaschutzverordnung muss es zwar noch dem Land NRW vorgelegt werden – dessen Zustimmung gelte jedoch eher als „Formalie“, liest Röhrig aus den bisher mit der Stadt geführten Gesprächen heraus. Der Hammer Schausteller-Chef gibt zu, „an die Grenzen des Machbaren gekommen“ zu sein.

Die Genehmigung ist zugleich der Startschuss für den Aufbau. Seit Mittwoch trudeln die Schausteller auf dem Gelände ein. Die ungewöhnliche Situation erfordert eben einen deutlich längeren Vorlauf als sonst beim routinierten Vorgehen rund um die Pauluskirche.

Die Eckpunkte für den ersten „Hammer Kirmes-Park“:

Eines der Highlights des Hammer Kirmes-Parks wird das Riesenrad „Around The World“ sein.
Eines der Highlights des Hammer Kirmes-Parks wird das Riesenrad „Around The World“ sein. © Robert Szkudlarek

Hammer Kirmes-Park: Schaustellerchef müde, aber kämpferisch

Kaum einer der genannten Aspekte ist nicht neu für die Hammer Schaustellergemeinschaft, was eine riesige Herausforderung darstellt. Uwe Röhrig nimmt diese Herausforderung kämpferisch an: „Das macht das Leben spannend“, findet der Kirmes-Chef, der in diesem Jahr kaum noch etwas zu verlieren hat. Er und seine Kollegen würden sowohl für die eigenen Familien und das Personal als auch für die Besucher nun Verantwortung übernehmen.

Schausteller-Chef Uwe Röhrig ist fix und fertig und glücklich zugleich: Das Projekt „Hammer Kirmes-Park“ darf stattfinden.
Schausteller-Chef Uwe Röhrig ist fix und fertig und glücklich zugleich: Das Projekt „Hammer Kirmes-Park“ darf stattfinden. © Andreas Rother

Hammer Kirmes-Park: Zufrieden mit Platzangebot

Das durch die Grünabfallsammelstelle eingeschränkte Platzangebot auf dem Ökonomierat-Peitzmeier-Platz hält Röhrig nicht für einen Nachteil: Die Erfahrung aus Dortmund oder Düsseldorf zeige, dass man mit Angeboten mittlerer Größenordnung wie jetzt in Hamm „gut fahren“ dürfte. Für Großattraktionen wie eine Achterbahn oder Wildwasserbahn lohne sich das Kommen schon wegen der auf zehn Tage befristeten Zeit ohnehin nicht.

Auch interessant

Kommentare