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Hammer Kirmes-Park macht alle glücklich: So geht es jetzt weiter

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Von: Jörn Funke

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Die Wildwasserbahn „Poseidon“ gilt als Highlight des Kirmes-Parks 2021.
Die Wildwasserbahn „Poseidon“ gilt als Highlight des Kirmes-Parks 2021. © Robert Szkudlarek

Der Kirmes-Park im Hammer Süden kommt offenbar an. Zur Halbzeit zeigen sich die Schausteller zufrieden. In der zweiten Woche sollen Familientag und Feuerwerk für weitere Besucher sorgen; außerdem kommt der Impfbus.

Hamm - Uwe Röhrig wirkt erleichtert, wenn man ihn nach einer ersten Bilanz des Hammer Kirmes-Parks 2021 fragt. Die Kollegen und er seien zufrieden, sagt der Vorsitzende des Schaustellervereins „Hand in Hand“. Das gelte für die Stimmung und auch für die Umsätze. Am Sonntag sei man ausgebucht gewesen, „die Leute waren happy“. Auch Montag und Dienstag seien gut gelaufen, der Mittwoch wetterbedingt dann nicht. Da merkt man den Unterschied zum Stunikenmarkt: In der Altstadt wären an so einem Tag mehr Besucher gekommen und hätten die Regenpausen in den Geschäften verbracht.

Bewährt hat sich Röhrig zufolge auch die Beschränkung der Besucherzahl. Laut Landesverordnung dürfen 2499 Personen aufs Gelände, ohne die 3G-Regeln anwenden zu müssen. Und das, so Röhrig, wäre viel zu aufwendig. Impfen ist trotzdem ein Thema im Kirmes-Park. An diesem und am kommenden Wochenende mache der Impfbus dort Station, sagt der Schausteller. Gelegenheit für alle, sich kurzfristig impfen zu lassen.

Daten und Zeiten des Hammer Kirmes-Parks:

2. Hammer Kirmespark, Ökonomierat-Peitzmeier-Platz (an den Zentralhallen), bis Sonntag, 26. September, montags bis freitags 15 bis 21.45 Uhr, samstags und sonntags 13 bis 21.45 Uhr, Eintritt 1 Euro.

Die aktuelle Auslastung kann auf der „Stunikenmarkt“-Facebookseite eingesehen werden.

Für die kommende Woche verspricht Röhrig dann noch zwei Kirmes-Höhepunkte, die an den Stunikenmarkt erinnern: Am Dienstag, 21. September, ist Familientag mit reduzierten Preisen. Und am Donnerstag, 23. September, wird abends ein Feuerwerk abgebrannt – beim Stunikenmarkt der traditionelle Schlusspunkt, im Kirmes-Park geht es dann aber noch drei Tage weiter.

Kirmes in Soest, Werne, Lippstadt und Münster:

Eine Altstadtkirmes im September zu planen schien den Verantwortlichen in Hamm im vergangenen Monat noch zu unsicher – sie sagten den Stunikenmarkt zugunsten eines Kirmes-Parks an den Zentralhallen ab. Für den Oktober und November planen andere Städte der Region jedoch eifrig, um die Jahrmärkte in den Innenstädten wieder aufleben zu lassen.

Am lautesten sind die Stimmen aus Soest. Die 683. Allerheiligenkirmes soll vom 3. bis 7. November in den Altstadtgassen stattfinden – solange „Corona nicht aus dem Ruder läuft“ und das Land Ja sagt. Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer rechnen mit Corona-Regeln, Kontrollen und Bußgeldern für Masken-Muffel.

Auch in Werne gibt es eine Vorentscheidung für den Simon-Juda-Markt („Sim Jü“), der vom 23. bis 26. Oktober stattfinden soll. Bürgermeister Lothar Christ muss sich die Entscheidung aber noch absegnen lassen.

Auf dem Kirmes-Kalender stehen auch die Herbstwoche in Lippstadt vom 16. bis 24. Oktober und der Send in Münster vom 23. bis 31. Oktober. Hier sind noch keine Entscheidungen gefallen.

Hammer Kirmes-Park statt Stunikenmarkt: 2022 wieder zurück

Die Schausteller hatten den Stunikenmarkt im August wegen der unsicheren Corona-Lage abgesagt – bereits zum zweiten Mal nach 2020. Bei geschätzten 100.000 Kirmesbesuchern über fünf Tage seien die notwendigen Abstände in der Altstadt nicht einzuhalten, hatte Röhrig damals gesagt. Der Platz vor den Zentralhallen war bereits bis 1990 Kirmes-Standort in Hamm. Nach Corona soll es aber wieder zurück zum Marktplatz und zum Santa-Monica-Platz in der Altstadt gehen.

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