Vier Stunden täglich im Internet: Studenten befragen Schüler

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Die Ergebnisse der Studie erfuhren die List-Kollegschüler bei einem Besuch in der Hochschule.

Hamm - Knapp 100 von 286 Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Friedrich-List-Berufskollegs verbringen mehr als vier Stunden täglich im Internet. Besonders aktiv nutzen sie WhatsApp, Instagram und Snapchat. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die HSHL-Studierende auf dem Schulhof durchgeführt haben. 

Am Mittwoch fand der Gegenbesuch in der Hochschule statt, bei dem die Studierenden des Studiengangs „Technisches Management und Marketing“ mit dem Schwerpunkt Technologiemarketing den Schülern die Ergebnisse der Umfrage präsentierten. Das übergeordnete Forschungsziel bestand darin, die Schüler, die ja potenzielle künftige Studenten sind, mithilfe der gewonnen Daten auf ihre Internetseite „technologiemarketing.org“ aufmerksam zu machen. 

Das Fazit: Den Fokus wollen die Studierenden auf die digitalen Medien und auf die Kanäle Instagram und Facebook legen, da die meisten der 286 Befragten im Alter zwischen 16 und 28 Jahren dort zu erreichen seien. 

45 Prozent gaben an, dass sie Facebook nutzen, um sich über Studiengänge zu informieren; 30 Prozent tun dies über Instagram. Die meisten, nämlich 27 Prozent derjenigen, für die ein Studium in den Fachbereichen Wirtschaft und Technik infrage kommt, informieren sich über die Videoplattform YouTube, dicht gefolgt von Instagram (26 Prozent). 

21 Prozent bevorzugen persönliche Beratung

Die Inhalte sollen künftig durch kurze Videos visualisiert werden. Denn für 73 Prozent der Schüler sind wissenschaftliche Themen in dieser Form am interessantesten. Das Smartphone wird mit 67 Prozent am häufigsten genutzt. 

Trotz Digitalisierung hat die persönliche Studien- und Berufsberatung bei den SuS des List-Kollegs scheinbar nach wie vor einen hohen Stellenwert: Zwar bevorzugen es die meisten, sich online über das zukünftige Studium zu informieren. An zweiter Stelle liegt aber mit 21 Prozent die Studien- und Berufsberatung. Daraus habe man gezogen, dass man diesen Part nicht vernachlässigen sollte.

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