Gewerkschaft wirft Stadt Versäumnisse vor

"Flächenbrand" bei der Hammer Feuerwehr

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Symbolbild

Hamm - Die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) kritisiert den Versetzungs-Stopp für Hammer Berufsfeuerwehrleute und wirft der Stadt vor, die Personalprobleme bei der Feuerwehr selbst verschuldet zu haben.

Die DFeuG fordert die Wiederaufnahmen von Gesprächen zwischen Stadt und Gewerkschaft mit einem externen Moderator. Seit der Demonstration von gut 75 Feuerwehrleuten vor dem Rathaus vor einem Jahr habe sich praktisch nichts geändert, sagte DFeuG-Sprecher Andreas Jedamzik.

Weil die Stadt sich weder bei der Besoldung noch beim Arbeitszeitmodell bewegt habe, hätten sich immer mehr Hammer Feuerwehrleute in andere Städte versetzen lassen. Jedamzik sprach von einem „Flächenbrand“ und stellte dabei die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr infrage. Stadtspitze und Branddirektion hatten dem immer vehement widersprochen.

Jedamzik kritisierte insbesondere Aussagen von Personalchef Bernd Maßmann, nach denen die Gewerkschaft sich zwischen vollständiger Stellenbesetzung und freien Wechselmöglichkeiten entscheiden müsse. Hier, so Jedamzik, solle der „schwarze Peter“ der Gewerkschaft zugeschoben werden. Die DFeuG vertritt nach eigenen Angaben bundesweit rund 7000 Feuerwehrleute, gilt in Hamm aber als schwach vertreten.

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