Tempo 50 statt 70 auf der Verkehrsader im Hammer Osten

Straßenschäden auf der Lippestraße bremsen Autofahrer

Wegen Straßenschäden bleibt es auf Abschnitt Niederwerrieser Weg und Ostwennemarstraße nach der Sanierung der Lippestraße in Hamm-Werries im Sommer 2020 bei Tempo 50 statt Tempo 70.
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Langsamer auf der Lippestraße: Wegen Straßenschäden bleibt es auf dem Abschnitt zwischen Niederwerrieser Weg und der Ostwennemarstraße auch nach der Sanierung der Lippestraße bei Tempo 50 statt Tempo 70.

Werries - Die Sanierung der Lippestraße ist seit Wochen abgeschlossen, aber die Geschwindigkeitsbeschränkungen im Bereich der Einmündung Ostwennemarstraße bestehen immer noch. Sie bleiben erst einmal. Der Grund sind Straßenschäden.

Wegen der Sanierung der Lippestraße und der monatelang geltenden Baustellenbeschilderung könnte es manchem Autofahrer vielleicht nicht aufgefallen sein: Die Tempo-50-Beschilderung auf der Lippestraße zwischen Niederwerrieser Weg und Hausnummer 119 gilt so erst seit etwa zwei Wochen. Wegen Straßenschäden werden die Autofahrer auf dem rund 430 Meter langen Abschnitt auch in der nächsten Zeit noch langsamer fahren müssen. Dagegen soll die Temporeduzierung auf der Ostwennemarstraße in den kommenden Tagen aufgehoben werden.

Rund sechs Monate dauerte die Sanierung der Lippestraße zwischen der Schleuse Werries und dem Ortsausgang. Für die Dauer der Arbeiten und der Einbahnstraßenregelung wurde im weiteren Verlauf stadtauswärts und bis etwa Friedhof die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 auf 50 reduziert. Nach Beschwerden von Anwohnern galt das auch für die Umleitungsstrecke Ostwennemarstraße, auf der bis zum Ortseingang bis heute noch die Tempo-70-Schilder verhüllt sind. Was vorher zu einer Maßnahme, zur Sanierung der Straße gehörte, sind jetzt zwei verschiedene Angelegenheiten.

Straßenschäden im Bereich der Einmündung Ostwennemarstraße

Für die Lippestraße ist das Land zuständig, dass bei der Stadt Hamm einen Antrag auf Geschwindigkeitsreduzierung im Abschnitt zwischen der Einmündung Niederwerrieser Weg und Hausnummer 119 (westlich des Friedhofs) gestellt hat. Grund seien Straßenschäden, erklärt Stadtsprecher Tom Herberg auf Anfrage. Die bestehen vor allem im Bereich der Einmündung Ostwennemarstraße. Erst seit Ende August hängen demnach die neuen Tempo-50-Schilder und die Hinweise auf die Schäden. Wann die beseitigt werden, steht offenbar noch nicht fest, wie die Stadtverwaltung auf Nachfrage beim Land erfuhr. „Es ist damit zu rechnen, dass die Maßnahme in diesem Jahr nicht mehr stattfinden wird“, sagt der Stadtsprecher. Die Verwaltung stellt sich auf eine „längere Zeit“ ein.

Dagegen sind die Verkehrsschilder an der Ostwennemarstraße die längste Zeit verhüllt gewesen. „In der kommenden Wochen wird die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben“, sagt er. Die Sanierung der Lippestraße ist schon seit Wochen abgeschlossen. Warum sind die die 50er Schilder nicht schon längst wieder aufgenommen und die 70er Schilder enthüllt worden? Angesichts der Urlaubs- und Coronazeit gab es personelle Engpässe, und die Arbeiten hätten keine hohe Priorität gehabt, heißt es dazu.

Allerdings haben lärmgeplagte Anwohner der Ostwennemarstraße ein Interesse an der Geschwindigkeitsreduzierung. Die hatten sie kurzfristig erreicht, nachdem die Lippestraße wegen der Sanierung Einbahnstraße und die Umleitung an ihren Häusern vorbei eingerichtet worden war. Sie wollten jedoch eine dauerhafte Lösung. Die müssten sie allerdings jetzt weiter angehen

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