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Straßenbau von A bis Z: Für diese Projekte müssen Anlieger zahlen

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Von: Jörn Funke

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Baustellenschilder
Jetzt steht fest: Wer von 2007 bis 2018 in Limburg für den Zweitausbau bezahlt hat, bekommt das Geld nicht zurück. © picture alliance/dpa (Symbolbild)

Die Stadt Hamm hat 43 Straßen benannt, die für die Anwohner demnächst kostenpflichtig erneuert werden sollen. Weitere 72 Straßen werden kostenfrei repariert.

Hamm – Der Rat der Stadt hat das Straßenbaupaket bis 2025 bereits beschlossen. Jetzt sollen Fördermittel beim Land beantragt werden, um die Beitragssätze für die Anwohner niedrig halten zu können.

Die Anwohnerbeiträge für den Straßenausbau sind seit Jahren ein Streitpunkt in Stadt und Land. Die SPD hatte sich zuletzt auf Landesebene für eine Abschaffung eingesetzt, war damit aber an der CDU-FDP-Mehrheit im Landtag gescheitert. Die schwarz-gelbe Koalition hatte aber Mittel bereitgestellt, um Beitragssätze zu senken und Härten zu mildern. Um die abrufen zu können, musste der Rat jetzt eine Projektliste für die kommenden Jahre beschließen.

Kostenpflichtig

Zahlen müssen die Eigentümer anliegender Grundstücke für folgende Straßensanierungen:

Wieviel die Anwohner zahlen müssen, wird erst nach Abrechnung der Bauarbeiten feststehen.

Beleuchtung

Beitragspflichtig sind auch Arbeiten an Leuchten und Leitungen, die für folgende Straßen noch in diesem Jahr vorgesehen sind:

Kostenfrei

Weitere Straßen werden instandgesetzt, ohne dass den Anliegern Kosten entstehen. Es handelt sich dabei um die Erneuerung von Fahrbahnoberflächen und Radwegen. Vorgesehen sind folgende Projekte:

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