Stillstand am Sylverberg: Woran hakt‘s beim Umbau des Jugendgästehauses?

Denkmalgeschützt, aber wenig attraktiv für Gäste: das Jugendgästehaus Sylverberg im Kurpark Hamm.
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Verzögerung beim Umbau: Im Jugendgästehaus Sylverberg gibt es noch Klärungsbedarf.

Der Umbau und die Erweiterung des Jugendgästehauses Sylverberg verzögern sich weiter. Bereits Anfang 2020 hatte der Rat der Stadt Hamm diese Maßnahmen beschlossen.

Hamm – Man stimme derzeit mit dem Trägerverein ab, was in dem denkmalgeschützen Haus umgebaut werden solle, sagte Stadtsprecher Lukas Huster auf WA-Anfrage. Auch die Verbindung vom Altbau und einem geplanten Erweiterungsbau werde noch diskutiert. Die Abstimmung werde sich noch einige Wochen hinziehen. Ausgeschrieben seien die Planungsleistungen noch nicht.

Das hatte bereits im Herbst des vergangenen Jahres geschehen sollen. Der aktuelle Standard des Hauses gilt als nicht mehr zeitgemäß. Derzeit hat Sylverberg 53 Betten, künftig sollen es 80 sein. Die zusätzlichen Übernachtungsplätze sollen rollstuhlgerecht gestaltet werden.

Mit dem Umbau hat die Stadt ihre Tochtergesellschaft Dienstleistungs- und Finanzierungsgesellschaft Hamm (DFH) beauftragt, die dafür 3,5 Millionen Euro zur Verfügung hat. Der Trägerverein pachtet bisher entgeltfrei, soll künftig aber über eine Umsatzmiete an den Fiananzierungskosten beteiligt werden.

Haus Sylverberg wurde 1880 als Wohnhaus der Familie Lütkehoff errichtet. Seit etwa 1900 wurde das Haus als Pension geführt, 1929 zur Kindertagesstätte und 1949 zur Jugendherberge. Seit 1992 steht die Fassade unter Denkmalschutz. Damals übernahm der dem Stadtsportbund angegliederte Trägerverein den Betrieb.

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