Zwei Optionen

OB-Stichwahl am Sonntag: Was tun, wenn man in Quarantäne ist? So geht Wählen trotzdem

Wählen trotz Quarantäne ist bei der Oberbügermeister-Stichwahl in Hamm am Sonntag, 27. September, möglich. (Symbolfoto)
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Wählen trotz Quarantäne ist bei der Oberbügermeister-Stichwahl in Hamm am Sonntag, 27. September, möglich. (Symbolfoto)

Wer an diesem Wochenende aufgrund der Corona-Situation in Hamm kurzfristig in Quarantäne muss, dürfte Angst haben, seine Stimme bei der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters nicht abgeben zu können. Doch für dieses Problem gibt es Lösungen.

Hamm - Am Sonntag, 27. September, wird in Hamm das wohl spannendste Wahl-Duell seit langem ausgetragen. Der amtierende Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) und sein Herausforderer Marc Herter (SPD) treten in der Stichwahl gegeneinander an - im Kampf um das Amt des Oberbürgermeisters. Die Hammer Wahlberechtigten werden (nach dem 13. September) erneut in die Wahllokale gebeten, um ihre Stimme abzugeben.

Doch was ist, wenn man plötzlich aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Quarantäne muss? Ist die Chance, seine Stimme abzugeben, dann verloren? Die Antwort lautet: Nein. Tom Herberg, Pressesprecher der Stadt, zeigt zwei Optionen auf.

Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters in Hamm: Wählen trotz Quarantäne

Option eins: Der oder die Betroffene stellt einer weiteren Person eine persönliche Vollmacht aus. Darin müssen Name, Geburtsdatum, Anschrift und Unterschrift des Wählers sowie die Kontaktdaten des Bevollmächtigten aufgeführt sein. „Mit dieser Bevollmächtigung kann man am Sonntagmorgen ab 8 Uhr im Bürgeramt Mitte die entsprechenden Wahlunterlagen abholen – und hinterher die versiegelten Stimmzettel abgeben", heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Option zwei: Der/die Betroffene ruft am Sonntagmorgen ab 8 Uhr bei der städtischen Kommunalwahl-Hotline unter Tel. 02381/173180 an. „Dann werden die Briefwahlunterlagen zu Hause vorbeigebracht", so das Versprechen.

Die aktuelle Corona-Welle in Hamm hat ihren Ursprung in einer türkischen Großhochzeit, die zum Superspreader-Event wurde. Der Corona-Ausbruch wird in Hamm kontrovers diskutiert. Auch in der türkischen Gemeinschaft sorgt das vermeintlich sorglose Verhalten der Festgesellschaft für Empörung. Der Betreiber einer Eventhalle, in der eine der Feierlichkeiten stattfand, hat sich jetzt zu Wort gemeldet. Schwer haben es offenbar jene Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die für die Rückverfolgung der Infektionsketten zuständig sind. Hunderte Schüler fast aller Schulformen sind in Quarantäne. Große Ungewissheit herrscht zwei Wochen vor Beginn der Herbstferien bei vielen Hammern, die eine Reise gebucht haben.

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