Neues aus der Geschäftswelt

Steuerberater ziehen in den Sparkassen-Neubau im Dreiländereck

Weg frei in das neue Gebäude: Über den Einzug von ecandes in den Sparkassen-Neubau freuen sich (von links): Thomas Daum (ecandes), Torsten Cremer (Sparkassenchef), Hans-Jörg Lategahn, Holger Schnarre und Dirk Stork (alle ecandes).
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Weg frei in das neue Gebäude: Über den Einzug von ecandes in den Sparkassen-Neubau freuen sich (von links): Thomas Daum (ecandes), Torsten Cremer (Sparkassenchef), Hans-Jörg Lategahn, Holger Schnarre und Dirk Stork (alle ecandes).

Berge – In den seit Herbst fertiggestellten Sparkassen-Neubau zieht nach und nach immer mehr Leben ein. Die Sparkasse selbst nutzt lediglich ein Drittel der gesamten Nutzfläche, der übrige Teil stand bislang noch leer. Nun hat der Mieter des Anbaus seine Arbeit im Dreiländereck aufgenommen.

Vielmehr stand jetzt auch zunächst die Freude über den Einzug der Steuerberatungsgesellschaft ecandes im Vordergrund. Das Unternehmen zieht von der Spichernstraße in Hamm in den Stadtbezirk Rhynern und bringt 25 Angestellte mit. Und es ist mehr als ein Umzug, wie Geschäftsführer Hans-Jörg Lategahn bestätigt.

Die Kanzlei habe die Chance des Erstbezugs in dieses Gebäude genutzt, um die Räumlichkeiten ganz nach ihren Vorstellungen von einer modernen Arbeitswelt gestalten zu lassen, erklärt er. „Es ist wie ein Neustart“, beschreibt er die ersten Eindrücke.

Ecandes stand früh als Mieter für die Räumlichkeiten fest. Angefangen als kleiner Funke eines Gedankens der Geschäftsführung in 2018, konkretisierte sich die Vision im darauffolgenden Jahr mit der ersten Berichterstattung der Sparkasse Hamm. Ein Neubau im Dreiländereck als Mietobjekt wurde geplant. Nach erfolgreichem Gesprächen und Mietvertragsunterzeichnung mit der Sparkassenführung Anfang 2020, erfolgte zeitnah die Planung der Kanzlei und die Begleitung der Bauphase.

Ursprünglich war der Anbau eine Option für die Sparkasse, durch die schnelle Einigung mit ecandes setzte der Bauherr die größere Version des Neubaus direkt um. „Wir sind froh, dass wir eine starke Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung als Mieter im Hause haben“, drückte Cremer seine Freude aus.

Mit der Einrichtung und Aufteilung der neuen Bürogebäude möchte ecandes den Wohlfühlfaktor für die Mitarbeiter hoch halten. Die Arbeitsplätze sind flexibel, Docking-Stations für die Laptops und Headsets zum Telefonieren bieten Flexibilität. Unterschiedliche Rückzugsräume dienen als Kontrast zu den ansonsten offenen Bürobereichen. Die Küche dient als Begegnungsstätte. „Nur dort gibt es zum Beispiel Kaffee“, will Lategahn die Kommunikation untereinander fördern. In einer kleinen Bibliothek kann konzentriert ohne Telefon nachgedacht werden, dafür gibt es ein Telefonzimmer, wo gesprochen werden kann, ohne andere zu stören. Sehr gespannt ist Lategahn auf den „schwarzen Raum“. Hier ist tatsächlich alles schwarz und abgedunkelt. Lediglich ein indirektes Licht lässt den Tisch und die Sitzmöglichkeiten erkennen. In diesem Raum gibt es nahezu keine Ablenkung von anderen Einflüssen.

Die zukunftsweisende Gestaltung der Inneneinrichtung wurde in Zusammenarbeit mit dem ecandes Team und dem Freiraum Planungsbüro Christian Schuster aus Geseke ausgearbeitet. „Wir möchten, dass sich unsere Mandanten und unser Personal wohlfühlen und wir als Steuerberatungskanzlei den Standort stärken. Mit dem neuen Bild der Außenwirkung spiegeln wir auch unsere moderne Arbeitswelt wider“, so Geschäftsführer Hans-Jörg Lategahn.

Ecandes hat zwei weitere Außenstellen in Werl und Geseke und konzentriert sich auf die Beratung von Firmenkunden.

Am Rande des feierlichen Einzugs von ecandes erwähnte Sparkassen-Chef Torsten Cremer, dass auch die Mietverträge für die beiden Büroflächen über den Räumen der Sparkasse so gut wie unterschrieben, verriet Sparkassen-Chef Torsten Cremer. Wer das sein wird, behielt er aber noch für sich.

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