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Stephanusschule kooperiert mit Seniorenheim

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Poppige Hühner hat die Kunst-AG der Stephanusschule unter der Leitung von Elke Lewandowski (links) nicht nur in der Bewohnerwerkstatt, sondern auch auf dem Flur davor hinterlassen.
Poppige Hühner hat die Kunst-AG der Stephanusschule unter der Leitung von Elke Lewandowski (links) nicht nur in der Bewohnerwerkstatt, sondern auch auf dem Flur davor hinterlassen. © Best

HEESSEN - Seit etwa vier Jahren arbeitet die Offene Ganztagsschule der Stephanus-Grundschule mit dem Seniorenheim St. Stephanus zusammen. Jüngstes Projekt ist ein großes Wandbild in der Bewohnerwerkstatt. Auch im Flur davor haben die fünf Mädchen der Kunst AG ihre bunten Spuren hinterlassen.

Es war die Idee von Nisha Hansen (9), Clara Redding (10), Lisa Marie Wienströer (8), Victoria von Renesse (10) und Jette Bintig (9), dabei noch einmal das Thema Hühner aufzugreifen. Es sollte so ein fetziges, poppiges Federvieh werden, wie schon die hölzernen Hühner beim Vorgängerprojekt im vergangenen Jahr.

Da hatte die Kunst AG Holzvögel für den Garten des Seniorenheims hergestellt. Bei der Arbeit in der Bewohnerwerkstatt war den Kindern aufgefallen, dass alle Wände langweilig weiß getüncht waren. Sie wollten den alten Damen und Herren des Heims einen farbenfrohen Anblick verschaffen.

Im November des vergangenen Jahres machte sich die Kunst AG unter der Leitung von Elke Lewandowski dann an die Arbeit und fertigte erst einmal Entwürfe an. Auf jeden Fall sollte ein großer Hühnerstall mit Leiter aufs Bild. Wie bei den Holzvögeln bildete auch diesmal das Dreieck die Grundform für die Hühner.

Wöchentlich ein bis anderthalb Stunden machten sich die Kinder dann bis jetzt ans Werk. Einmal waren alle so sehr ins Malen vertieft, dass sie die Zeit vergaßen und weit über die vorgesehene Zeit hinaus arbeiteten.

Mehrere Quadratmeter groß ist das Wandbild geworden. „Es hat allen Kindern sehr viel Spaß gemacht“, berichtet die Leiterin der OGS, Kirsten Wienströer. Und Heimleiter Paul Gosing ist begeistert von dem Ergebnis und dankt der Kunst AG.

Die nächste künstlerische Zusammenarbeit wurde bereits vereinbart. „Es gibt hier noch genug weiße Wände“, sagt Gosing. Auch die Kinder freuen sich schon auf die nächsten wöchentlichen kreativen Stunden im Seniorenheim. - jim

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