Stephanusschüler erleben spannende Fantasiewelt

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Kinderbuchautor und Synchronsprecher Dirk Petrick stellte den Grundschulkindern der Stephanusschule seine Fantasiewelt vor – mit spitzen Ohren und grünem Kostüm.

HEESSEN - Mit spitzen Ohren und grünem Kostüm schien Kinderbuchautor Dirk Petrick der Fantasiewelt seiner Geschichten entsprungen, als er gestern in der Turnhalle der Stephanusschule von Elfen und anderen Wesen erzählte. Petrick ist aber auch als Synchronsprecher tätig – und für die Grundschulkinder somit ein Star.

Mit seinen szenischen Lesungen tourt der 33-jährige Berliner derzeit durch Nordrhein-Westfalen. Von seinem Halt in Heessen profitierten sämtliche Jahrgänge mit rund 170 aufmerksamen Zuhörern. „Wir möchten Kinder zum Lesen verlocken“, sagte die kommissarische Konrektorin Jessica Lütkehaus. Eine Live-Lesung wie die von Petrick komme da genau richtig.

Publikum waren am Morgen zunächst die Klassen 1 und 2, ab 10 Uhr spielte der Autor vor den Dritt- und Viertklässlern „Max und das Geheimnis des Wurzelmagiers“. Die Kinder wurden indes zum Teil des Ganzen: Petrick holte ihre Meinung ein, fragte nach möglichen Verhaltensweisen seiner Figuren. Drei Kinderbücher sind bislang erschienen, das Debüt „Der Käse-August und das Waldmannli“ wurde 2009 veröffentlicht.

Die jungen Leser interessierte, warum er ausgerechnet solche Geschichten schreibt. „Ich habe mich seit den Kindertagen nicht von diesen fantastischen Welten trennen können“, erklärte Petrick, der damals begann, selbst zu schreiben. Bei den Stephanusschülern ging die Faszination aber noch weiter: Berichte über seinen Beruf als Synchronsprecher lösten regelrechte Begeisterungsstürme aus. Dirk Petrick spricht Figuren in Kinderserien wie „My little Pony“, synchronisierte aber auch bereits für Kinofilme wie „Madagascar 2“, „Konferenz der Tiere“, basierend auf dem Buch von Erich Kästner und „The Bling Ring“ von Sofia Coppola.

„Es ist, als ob sich ein Schauspieler auf eine Rolle vorbereitet“, sagte Petrick über die Kunst, seine eigene Stimme für diverse Charaktere einzusetzen. Am Ende glückte der Plan der Lehrer: Petrick schrieb ein Autogramm nach dem anderen – und die Kinder nahmen neuen Lesestoff mit nach Hause. - cs

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