Stadtwerke verlegen neue Gasleitung an der Hammer Straße

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An der Südseite der Hammer Straße wird ab der Einmündung An den Fördertürmen eine neue Gashochdruckleitung verlegt.

Bockum-Hövel - Eine neue Gashochdruckleitung verlegen die Stadtwerke Hamm derzeit entlang der Hammer Straße ab der Straße An den Fördertürmen. Das teilte Stadtwerkesprecherin Cornelia Helm auf WA-Anfrage mit.

Dazu wird der Fuß- und Radweg auf der Südseite aufgerissen. Dieser Abschnitt des Weges war erst 2014 für rund 90 000 Euro durch die Stadt erneuert worden. Die neue Gashochdruckleitung dient der Verteilung des Gases innerhalb der Stadt. Sie übernimmt das Gas aus dem deutschlandweiten Hochdrucknetz, und von ihr aus gehen die Niederdruckleitungen ab, die die einzelnen Abnehmer wie Haushalte und Betriebe versorgen.

An der Hammer Straße lägen bereits zwei alte Hochdruckleitungen, von denen eine herausgenommen und ersetzt werde. Direkt mitverlegt würden Leerrohre für Glasfaserkabel, Leitungen für Mittelspannung und Niederspannung sowie eine Wasserleitung. „Leerrohre verlegen wir immer bei der Neuverlegung von Leitungen“, sagte Helm. Es sei eine wandernde Baustelle, die sich in Richtung Innenstadt bewege. Aktuell würden 440 Meter der Hochdruckleitung erneuert, von der Straße An den Fördertürmen etwa bis Höhe der Aral-Tankstelle. In den kommenden Jahren sei geplant, ein weiteres Teilstück bis zur Römerstraße zu verlegen. Über die Höhe der Investitionskosten machte Helm keine Angaben.

Den Verdacht, dass die Stadtwerke bei der Erneuerung des Geh- und Radweges vor rund vier Jahren geschlafen hätten, weist sie deutlich zurück. Natürlich benachrichtige die Stadt Hamm die Versorger bei geplanten Maßnahmen zu Straßenerneuerung. „Aber die Verlegung einer Gashochdruckleitung ist eine riesige Investition, die langfristig geplant werden muss. Wenn wir dann nur ein halbes Jahr oder ein Jahr Zeit bekommen und die Maßnahme nicht in unserem Investitionsplan hatten, können wir sie nicht durchführen“, so Helm. „Das ist nicht mal eben aus dem Boden zu stampfen.“ Die Bauarbeiten für das jetzige Teilstück dauerten voraussichtlich noch bis zu den Sommerferien.

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