Testfahrt weckt Begehrlichkeiten

Bald Stadtrundfahrten durch Hamm im Doppeldeckerbus?

Auch das historische Rathaus wird - wie hier am Donnerstag - sicher einer der Zielpunkte des Doppeldeckers sein.
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Auch das historische Rathaus wird - wie hier am Donnerstag - sicher einer der Zielpunkte des Doppeldeckers sein.

Hamm-Besucher sollen künftig Stadtrundfahrten mit einem Doppeldeckerbus machen können. Die Firma Breitenbach würde ihre Fahrzeuge dafür in Kooperation mit Werner Reumke und dem Stadtmarketing zur Verfügung stellen. Am Donnerstag gab‘s eine erste Testfahrt.

Hamm - Seit Anfang des Jahres hat die Verkehrsgesellschaft Breitenbach zwei moderne Doppeldeckerbusse im Fuhrpark: Während der Linienbus noch einsatzfit gemacht, ist der Reisebus bereits im Einsatz. Vor allem das rundum verglaste Oberdeck sei bei den Fahrgästen beliebt, weiß Breitenbachs Junior-Chef Max Neumann. Der zweite Bus dieser Art soll über kurz oder lang im Linienverkehr eingesetzt werden; es gilt aber noch zu klären, wo das angesichts der Höhe von vier Metern überhaupt möglich ist. Neumann: „Wir wollen damit den Nahverkehr bewerben.“

Während einer Reise sei die Idee gekommen, auch Stadtrundfahrten durch Hamm zu machen. Kurzerhand nahm Breitenbach Kontakt zum Hamm-Kenner Werner Reumke auf. Eben jener Werner Reumke moderierte ein Donnerstagvormittag eine Art Doppeldecker-Testfahrt durch Hamm. Mit dabei war neben Neumann auch eine Mitarbeiterin des Stadtmarketings.

Einer der beiden Doppeldeckerbusse von Breitenbach. Rechts im Bild: Juniorchef Max Neumann und Werner Reumke.

Offizielle touristisch angedachte Rundfahrten sind in Hamm bisher selten, weil nicht gerade der Renner. Neben zwei (!) Busrundfahrten jährlich werden kleine Touren zu Fuß und mit dem Rad angeboten. Zuletzt gab es auch solche mit Segways, diese sind aber nicht länger dabei.

Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus: Start im Frühjahr 2022 erhofft

Rund zwei Stunden dauerte die Probefahrt am Donnerstag. Ziele waren unter anderem der Maxipark, das OLG und die drei früheren Zechenstandorte mit ihren neuen Bestimmungen. Bis zu 80 Interessierte fänden Platz an Bord, wenn so etwas ab dem Frühjahr 2022 regulär als „Stadtrundfahrt“ angeboten würde. Das ist zumindest das erklärte Ziel. Um dieses zu erreichen, soll Reumke nun zunächst einen attraktiven Tourenvorschlag ans Stadtmarketing schicken, das sich dann wiederum mit Breitenbach in Verbindung setzen soll.

Breitenbachs Junior-Chef Max Neumann unter dem Glasdach des Busses.

Reumke, vermutlich der lautstärkste Fürsprecher der Idee, würde offizielle Doppeldeckertouren gerne persönlichen leiten; das Fahrzeug wäre aber auch für den Einsatz digitaler Aufsagen ausgerüstet.

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