Hammer Geschichte(n): Stadtmarketing bietet Führungen in Kleingruppen an

Hamm erleben: Schloss Oberwerries und das Haldenzeichen von Schacht Franz im heutigen Lippepark gehören zu den Zielen bei den Stadtführungen, zu denen die Hammer Stadtmarketing GmbH einlädt.
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Hamm erleben: Schloss Oberwerries und das Haldenzeichen von Schacht Franz im heutigen Lippepark gehören zu den Zielen bei den Stadtführungen, zu denen die Hammer Stadtmarketing GmbH einlädt.

An den kommenden beiden Wochenenden gibt es einiges in Hamm zu sehen.

Hamm – Fünf außergewöhnliche Führungen in Kleingruppen finden an den beiden kommenden Wochenenden in Hamm statt. Wir stellen vor, wohin es geht und was dabei erlebt werden kann.

Zechengeschichte(n) I

Los geht es mit den „Zechengeschichte(n) – Rund um Radbod“ am Freitag, 21.August, von 17 bis 18.45 Uhr. Bei dem Streifzug durch, über und um das Gelände der ehemaligen Zeche Radbod in Bockum-Hövel werden harte Fakten garniert mit Geschichten und Anekdoten zur Geschichte und Entwicklung der Zeche und der Nachnutzung des Areals.

Der Spaziergang geht unter anderem hoch auf die Halde mit dem Haldenzeichen und über Teile des früheren Zechengeländes mit Blick auf die noch vorhandenen drei Fördergerüste. Treffpunkt: An den Fördertürmen Radbod (Fläche zwischen den Fördergerüsten I und II).

Stadtgeschichte(n)

Ein Rundgang durch die Hammer Innenstadt und die Hammer Stadtgeschichte steht am Sonntag, 23.August, von 10.30 bis 12.30 Uhr auf dem Programm. Unter dem Titel „Es war einmal... – Stadtgeschichte(n)“ stehen Kirchen, Grünanlagen, technische Bauwerke, sehenswerte Gebäude, Kneipen und Kunst im öffentlichen Raum im Fokus der Führung.

Hier kann Hamm aus einer anderen Sicht erlebt werden – mit Geschichten und Anekdoten zum Stadtleben der vergangenen Jahrhunderte und der Neuzeit. Treffpunkt: Platz der Deutschen Einheit (gegenüber der Stadtbibliothek).

Schlossgeschichte(n)

Direkt anschließend am Sonntag, 23.August, jeweils um 14,15.30 und 17 Uhr gibt es die Schlossgeschichte(n). Bei drei Kurzführungen um und durch das Wasserschloss Oberwerries erfahren die Teilnehmer etwas zur Geschichte des Hauses, können einen Blick in herrschaftliche Räumlichkeiten und geheimnisvolle Kellerräume werfen. Treffpunkt: Schloss Oberwerries (im Innenhof des Herrenhauses).

Zechengeschichte(n) II

Ende August muss man sich entscheiden: Erlebt man die „Zechengeschichte(n) – Rund um Schacht Franz (Lippepark)“ oder den Blick auf den „Alltag im Nationalsozialismus“. Beide Führungen, ebenfalls jeweils in Kleingruppen, finden am Freitag, 28.August, von 17 bis 18.30 Uhr statt.

Im Herringer Lippepark geht es auf das Gelände des ehemaligen Förderstandortes Schacht Franz. Neben informativen Details gibt es dann auch Geschichten und Anekdoten zur Geschichte und Entwicklung Außenstandortes der Zeche Heinrich-Robert und der Nachnutzung des Areals. Der Spaziergang geht unter anderem hoch zum Haldenzeichen und über Teile des früheren Zechengeländes mit weitem Blick auf das westliche Stadtgebiet und den Kanal. Treffpunkt: Ort der Interreligiösen Begegnung (Parkzugang Schachtstraße).

Alltag in der NS-Zeit

An ausgewählten Orten wie dem Rathaus, dem Polizeipräsidium, dem Wohnhaus einer jüdischen Familie oder dem Feidik-Bunker werden am 28.August unterschiedliche Aspekte aus dem Alltag im Nationalsozialismus in Hamm verdeutlicht: die Ausgrenzung, Verfolgung und Deportation jüdischer Familien ebenso wie die Zivilcourage, um diesen Menschen zu helfen.

Die Erziehung in der NS-Zeit in Schule und Jugendorganisation werden an den konkreten Orten beleuchtet, ebenso das Kulturleben in Hamm am Standort des ehemaligen Diana-Filmtheaters. Der Rundgang endet am Mahnmal der Synagoge. Treffpunkt: Rathaus, Theodor-Heuss-Platz.

Infos und Anmeldung

Die Führungen werden von der Stadtmarketing Hamm GmbH veranstaltet. Anmeldungen sind hier online möglich. Hygienemaßnahmen sind zu beachten, eine Mund-Nase-Bedeckung ist mitzubringen.

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