Stadt Hamm gibt Gas bei der Planung

Vom Stadtkern ans Wasser: So soll der Nordringpark schöner werden

Treppen und Rampen mit Sitzgelegenheiten: Der Weg zum Wasser soll ein schöner werden
+
Treppen und Rampen mit Sitzgelegenheiten: Der Weg zum Wasser soll ein schöner werden

In Sachen Flaniermeile am Wasser drückt die Verwaltung ordentlich aufs Gas. Während die Arbeiten am Wassersportzentrum und dem Schleusenplatz bereits begonnen haben, soll nun der Ausbau der Nordringanlagen erfolgen.

Hamm – Der Park in den Nordringanlagen wird Teil „einer qualitätsvollen Verbindung zwischen dem Innenstadtkern und der Wasserkante“, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung. Stimmt der Hauptausschuss in seiner Sitzung am kommenden Montag zu, dann können auch dort bald die Arbeiten beginnen. Rund 2 Millionen Euro wird die Umgestaltung kosten. Entsprechende Fördergelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro sind bewilligt und können abgerufen werden.

Ziel der Planung ist es, eine einheitliche, attraktive fußläufige Verbindung von der Innenstadt bis zum Kanal zu schaffen, um das Kanalquartier zu erschließen und sinnvoll anzubinden. Allerdings sind zwei wesentliche Elemente des Konzepts noch nicht geklärt: Die Querung der Adenauerallee und der Weg vom Marktplatz über die Museumsstraße zum Nordringpark.

„Da muss sich die Verwaltung noch Gedanken machen. Es wird spannend zu sehen sein, wie der Weg von der Fußgängerzone Richtung Nordpark gelenkt werden soll“, sagte Stadtentwicklungsausschussvorsitzender Dr. Georg Scholz (SPD).

Einzelaspekte der Umgestaltung

Klar hingegen ist, wie der Nordringpark umgestaltet wird: Er soll sich in seiner Gestaltung an dem Schleusenplatz orientieren. Das sind die Pläne im einzelnen:

  • Im südlichen Teil, am Bürohaus Nordturm (ehemaliges DGB-Haus) bildet eine Treppen-Rampen-Kombination künftig den Auftakt zum Nordringpark. Sitzstufen mit punktuellen Holzauflagen sollen zum Verweilen einladen.
  • An der Treppenanlage beginnt auch das von den Planern so genannte „Kanalband“, das optisch getrennt von der übrigen Gestaltung die Gäste über eine Nord-Süd-Achse durch den Park führen soll.
  • Im westlichen Bereich ist eine Calisthenics-Anlage geplant, an der Übungen zum Ganzkörpertraining durchgeführt werden können.
  • Im Park verteilt sind verschiedene Sitzelemente: drehbare Liegesessel – für ein oder zwei Personen und Bänke in unterschiedlicher Breite. Neu gestaltet wird auch der Kinderspielplatz.
  • Das Kanalband wird durch eine Fußgängerbrücke geteilt und im nördlichen Teilbereich durch Sitzbänke und Leitgehölze ergänzt.
  • Der Nordringpark endet mit einer weiteren Treppen-Rampen-Anlage zur Adenauerallee. Von dort soll noch ein Übergang zum neuen Schleusenplatz geplant werden.

Lesen Sie auch:

Weg frei für Tiny Houses: Am Kanal soll ein ganz besonderes Hotel entstehen

Vorräte schrumpfen: Reicht der Sand tatsächlich für den "Erlebensraum"?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare