Stadtbezirksfest La Fête mit tollem Bühnenprogramm

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Hamm - Viele Neuheiten und bewährte Highlights – das deutsch-französisch-italienische Fest La Fête hat es bei seiner 17. Auflage am Samstag geschafft, sich wieder einmal neu zu erfinden. Was die emsigen Organisatoren des Fördervereins des Viertels allerdings nicht ändern konnten, war das Wetter. So führten die extrem hohen Temperaturen dazu, dass sich in den Mittagsstunden nur wenige Besucher in das Martin-Luther-Viertels wagten.

Erwartungsgemäß fungierte die Bühne am Martin-Luther-Platz erneut als Keimzelle der guten Unterhaltung. Als gegen 19 Uhr die Sonne von einer Wolkendecke versteckt wurde, gab es hier keinen freien Sitzplatz mehr. Neben der gewohnt vielseitigen Auswahl an internationalen Köstlichkeiten war dafür das Bühnenprogramm verantwortlich, das mit den bewährten Chansons der Band „Brüno“ und dem samt Band aus Italien angereisten Santino de Bartolo für das gewünscht mediterrane Flair sorgte. 

Zu diesem Zeitpunkt hatten Freunde alternativer Kost bereits die Formation „Das System“ abgefeiert, die von der Hammer Sound Bühne aus das Publikum mit die Heavy Rock mit Jazz und Punk Einflüssen sowie gesellschaftskritischen Texten befeuert hatte. „Wir sind gebürtige Hammenser, daher war es uns ein Vergnügen, das Dorf mal wieder zu rocken“, sagt Gitarrist und Songwriter Dominique Täger, der mittlerweile in einem Bus als reisender Musikant zusammen mit Tine Walterscheid als „Lauscher“ unterwegs ist. Die Zuhörer bei Temperaturen von selbst am Abend noch über 30 Grad aus der Reserve zu locken, war ein kleines Kunststück. „Zum Schluss wird es immer schöner, weil das Publikum in Hamm etwas schwierig in die Gänge zu bringen ist“, sagte Täger. 

La Fête No. 17 in Hamm

Eine von zwei neuen Bühnen stellte ein historisches Feuerwehrauto an der Nassauerstraße dar. Viel kühler war auf dem Dach des knallroten Fahrzeugs aber auch nicht. „Wir haben eine Stunde am Stück gespielt. Das war schön aber auch sehr anstrengend“, gab die Saxophonistin des Duos „Groovespecials“ zu Protokoll. 

Neu installiert hatte der Förderverein zudem am Westentor eine vierte Aufrittsmöglichkeit auf „Leonardos Bühne“. Vor allen Dingen in diesem Bereich war die Resonanz in den ersten Stunden des Festes sehr überschaubar. „Das lag aber nicht an uns, sondern an der Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt überhaupt kein Mensch in der Stadt war“, sagte Organisator Werner Reumke. 

Erstmals trug der Hammer Luftsportclub zum Fest bei. Neben der Kommunikation mit den Piloten, die die Besucher am Boden mithören konnten, zeigten die Flieger Kunststücke für die Festbesucher. Ebenfalls in luftige Höhen begab sich die Band Sky Pilots, die ein Konzert auf einem Dach eines vierstöckigen Hauses spielte. 

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