Stadt Hamm verfehlt eigene Kita-Ziele

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Weil viele Familien nach Hamm zogen, wird der geplante Versorgungsgrad nicht erreicht, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Hamm - In Hamm besuchen weniger  Kinder unter drei Jahren als vorgesehen einen Kindergarten oder eine Tagesmutter. 37 Prozent sind es, 45 Prozent sollten es mal sein.

Die Stadt habe ihre Ziele in der Kindertagesbetreuung nicht erreicht, teilte Jugendamtsleiter Raoul Termath jetzt im Kinder- und Jugendhilfeausschuss mit.

Derzeit würden 37 Prozent der unter Dreijährigen in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter betreut; geplant gewesen sei jedoch ein Versorgungsgrad von 45 Prozent. Ausschlaggebend sei der starke Zuzug gewesen, mit dem man nicht gerechnet habe.

Trotzdem scheinen keine Betreuungsplätze zu fehlen. Die Stadt hatte jüngst erklärt, dass alle für einen Betreuungsplatz angemeldeten Kinder versorgt würden.

Der Ausschuss empfahl den Neubau von Kindergärten an Caldenhofer Weg, Eschenallee, Großem Sandweg, Kamener Straße und Wilhelmstraße. Im Uentroper „Schwalbennest“ soll zudem eine Übergangsgruppe entstehen.

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