Programm bekannt

Riesiges Kulturfest „h4“: Das erwartet die Hammer am kommenden Wochenende

Kultur, Einkaufen und Genuss gehen zusammen: Auf dem Willy-Brandt-Platz wird es wieder den beliebten Streetfood-Market geben.
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Kultur, Einkaufen und Genuss gehen zusammen: Auf dem Willy-Brandt-Platz wird es von Freitag bis Sonntag wieder das beliebte Streetfood-Festival geben.

Lange Zeit lag die Kultur- und Veranstaltungsszene Corona-bedingt brach. Was Hamm und seine Kulturschaffenden können, zeigen rund 1.000 Akteure beim Kulturfest „h4“ vom 10. bis 12. September in der Innenstadt.

Hamm - Es soll ein Fest werden, das auch in die Region strahlt und zeigt, dass Hamm ein kultureller Anziehungspunkt sein kann.

Dafür will und darf sich die Stadt durchaus feiern. Künstler, Handel und Gastronomie ziehen an einem Strang und präsentieren sich in ihrer ganzen Breite. Dabei wird die gesamte Innenstadt bespielt. Das Programm, das ab sofort öffentlich ausliegt, bietet für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas.

Kulturmittel des Bundes als Stütze

200.000 Euro sind aus dem Programm Neustart Kultur des Bundes dafür nach Hamm geflossen, der Eigenanteil der Stadt liegt bei 40.000 Euro.

„Wir wollen etwas für die heimische Szene tun“, sagte Oberbürgermeister Marc Herter beim Pressetermin. „Gage ist weit besser als Alimentierung.“ So erhält jeder der teilnehmenden Akteure ein Honorar.

Kulturbewegte Stadt an drei Tagen

Monika Simshäuser, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft, betonte, wie wichtig es sei, Kultur zu präsentieren. „Die ganze Stadt wird an diesem Wochenende kulturbewegt sein. Die Stadt ist eine einzige Bühne. Es fehlt an nichts, was die Bevölkerung ansprechen würde.“

Die Stadt und Oberbürgermeister Marc Herter erhoffen sich von diesem Wochenende aber mehr. Hamm soll langfristig Anziehungspunkt sein und mit seinen – schon vorhandenen – Kulturangeboten punkten. Auch nach außerhalb. Denn allein das Viertel rund um den Bahnhof ist kulturell unter anderem mit dem Museum, dem Stadtarchiv, Bibliothek, Kulturbahnhof, Galerie der Disziplinen, Luther-Viertelkulturell bereits hoch verdichtet.

Getestet, geimpft oder genesen plus Maske in der Fuzo

Für die Ereignisse auf den Bühnen gelten einfache Regeln: Besucher müssen eins der drei „G“s, getestet, geimpft, genesen, vorweisen und dürfen dann in dem umzäunten Bereich Platz nehmen. Es gibt einen Stempel, um den Zugang zu anderen Bühnenbereichen zu erleichtern. Während der gesamten drei Tage gilt in den Fußgängerzonen Maskenpflicht, auch für Personen, die nicht das Kulturfest besuchen wollen. „Das ist ein kleiner Preis dafür, was an diesen Tagen geboten wird“, so Herter.

Das Kulturfest solle kein Ersatz für den „Hammer Summer“ sein, betonte Herter, sondern ein eigenes Format. Dies könne für Hamm zu einer Marke werden. Nicht auszuschließen sei, dass künftig auch einmal ein namhafter Top-Act auf der Bühne stehe.

Freie Fahrt in Bussen am Sonntag

Am Sonntag, der verkaufsoffen ist, gibt es freie Fahrt in allen Bussen. Mit Straßensperrungen für Autoverkehr werden die Bürger leben müssen: Diese betreffen die Nassauerstraße und in Teilen die Südstraße, Martin-Luther-Straße und die Oststraße im Zuge der Veranstaltung „Im Osten geht die Sonne auf“.

Programm: Das komplette Programm von h4 ist auf www.hamm.de/h4 einsehbar. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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