Hagen und Gelsenkirchen abgehängt

Hamm im NRW-Vergleich mit roter Laterne, aber nicht ohne Hoffnung

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Immer wieder finden die Verantwortlichen im Rathaus die Stadt Hamm in Rankings weit hinten.

Hamm ist bei einem NRW-weiten "Kommunalranking" auf einem der hinteren Plätze gelandet. Trotzdem geben die Gutachter die Stadt nicht völlig verloren.

Hamm – Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Die Landesvereinigung der NRW-Unternehmensverbände hat beim Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) eine Regionalstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. Ziel des „Kommunalrankings NRW 2020“ sei es, die Standortbedingungen der Kommunen des Landes NRW zu bewerten. Hamm landete dabei weit hinten, auf Platz 371 von insgesamt 396 Kommunen in NRW.

Die Autoren der Studie geben an, dass sie verschiedene Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeiten, Wohnen und Lebensqualität bewertet haben. Sie bewerteten sowohl die aktuelle Situation, die Hamm den hinteren Rang 371 bescherte, als auch die Dynamik.

Und Hamm zeige sich dynamisch, erklären die Gutachter. In den vergangenen fünf Jahren habe sich die Stadt gut entwickelt. Hier belegt sie einen Platz 153. Das bedeutet, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen in Hamm in den vergangenen Jahren positiver entwickelt haben als in zahlreichen anderen NRW-Kommunen.

Hamm dynamischer als Hagen und Gelsenkirchen

Dass Hamm sich dynamischer entwickelt als Münster, sei nicht überraschend, erklärte ein Sprecher – schließlich startete Münster auf einem hohen Niveau. Doch Hamm entwickle sich deutlich dynamischer als etwa Hagen und Gelsenkirchen, die im Niveau-Ranking ebenfalls nicht weit vorne lagen. Als positiv bewerteten die Autoren der Studie im Bereich Dynamik etwa Investitionen in die Wirtschaft, ins Wohnen und in den Naturschutz.

Insgesamt haben die Autoren der Studie 17 Indikatoren aus vier Themenbereichen betrachtet. Ein detailliertes Bild dazu, in welchem Bereich welche Stadt sich wie positiv entwickelt hat, gibt das IW noch nicht heraus. Das soll nach den Sommerferien erfolgen.

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