Bezirksregierung erteilt Haushalt den Segen

Hamm sitzt auf 380 Millionen Euro hohem Schuldenberg

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Hamm - Die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg hat die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplans der Stadt Hamm für das Jahr 2018 genehmigt.

„Trotz der Genehmigung steht die Stadt Hamm in den nächsten Jahren weiterhin vor enormen Kraftanstrengungen, die zur nachhaltigen Sanierung des Haushaltes erforderlich sind“, sagte Behördensprecher Christoph Söbbeler. Die Lippestadt sitzt aktuell noch auf einem Berg von 379,9 Millionen Euro (Stand 31. Dezember 2017).

Bevor die Stadt am Stärkungspakt Stadtfinanzen der damaligen rot-grünen Landesregierung teilnahm, war der Schuldenstand Jahr für Jahr weiter angewachsen. Seitdem hat Hamm aus dem Stärkungspakt Jahr zusätzlich zu den Schlüsselüberweisungen zusätzlich Zuwendungen in Millionenhöhe vom Land erhalten.

Zuletzt überwies das Land am 1. Oktober 2017 14,6 Millionen Euro. Im Gegenzug ist die Stadt verpflichtet, von 2016 an ihre Haushalte auszugleichen. Bis zum Jahr 2021 erhält die Stadt weiterhin zusätzliche Geldspritzen, allerdings nimmt die Höhe Jahr für Jahr ab.

Die Stadtverwaltung hat den Willen zur Sparsamkeit auch mit der Rückführung von Altschulden dokumentiert. Seit 2012 wurden bereits Verbindlichkeiten in Höhe von 44,8 Millionen Euro getilgt. Allein im Jahr 2017 sind 12,8 Millionen Euro Altschulden abgebaut worden.

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