Stadt im Löscheinsatz: Keine Personalnot bei Feuerwehr

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Hamm – Die Stadt sieht keine Personalnot bei der Berufsfeuerwehr. Die Stellen im Brandschutz seien zu 98 und die im Rettungsdienst zu 93 Prozent besetzt, sagte Personal-Chef Bernd Maßmann auf WA-Anfrage.

Die Linkspartei hatte zuvor Zweifel an einer ausreichenden Personalstärke der Feuerwehr geäußert. Im Brandschutz gibt es Maßmann zufolge derzeit 104 Vollzeitstellen, von denen 101,5 besetzt sind (98 Prozent). 6 Feuerwehrleute befänden sich darüber hinaus in der Ausbildung. Während die Löschfahrzeuge von Beamten besetzt werden, sind im Rettungsdienst Angestellte tätig. 81,5 Vollzeitstellen gibt es hier dem Personal-Chef zufolge. 75,5 davon seien besetzt (93 Prozent). 2 Stellen entfielen auf zusammen 30 Aushilfen, die man gezielt für Belastungsspitzen gesucht habe. 6 Notfallsanitäter und 8 Rettungssanitäter befänden sich in der Ausbildung, 10 weitere Notfallsanitäter begännen damit am 1. Dezember.

Die Linke hatte mit Verweis auf Feuerwehrleute die Vermutung geäußert, der Dienstplan sei nur aufrechtzuerhalten, weil auswärtige Berufsfeuerwehrleute in Hamm als Aushilfen tätig seien. Tatsächlich gibt es Maßmann zufolge zwei Aushilfen im Rettungsdienst, die andernorts als hauptberufliche Feuerwehrleute beschäftigt sind. Das sei in der Branche nicht unüblich, sagte er. Auch unter den Hammer Feuerwehrbeamten habe etwa jeder Dritte einen Nebenjob. Dabei seien allerdings die Gehaltsgrenze von 450 Euro im Monat und die Arbeitszeitregeln zu beachten.

Wie lange bis zum Einsatzort?

Die Linke hatte auch die Frage aufgeworfen, ob Rettungswagen teils lange brauchen, bis sie am Einsatzort eintreffen; möglicherweise, weil Fahrern die Ortskenntnis fehle. Es sei kein solcher Fall bekannt, so Maßmann. Zahlen kann die Verwaltung allerdings nicht vorlegen. Die Daten für das vergangene Jahr würden noch ausgewertet, sagte ein Stadtsprecher. Es gebe allerdings keine Hinweise auf Probleme.

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