Stadt Hamm verteilt QR-Code-Knöllchen

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Der QR-Code kann dazu beitragen, dass Verkehrssünder ihr Knöllchen schneller aus der Welt schaffen.

Hamm - Über ein Knöllchen ärgert sich wohl jeder Verkehrsteilnehmer. "Doch immerhin lässt sich das Knöllchen inzwischen schneller und einfacher aus der Welt schaffen: dank des QR-Code-Knöllchens", wie die Stadt Hamm mitteilt.

Der moderne Strafzettel ist im Bereich „Ruhender Verkehr“ und „Allgemeine Ordnungswidrigkeiten“ seit einigen Monaten im Einsatz.

Das Prinzip ist einfach, teilt die Stadt mit: Auf den Strafzetteln, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel an die Windschutzscheiben der Parksünder heften, ist ein sogenannter QR-Code (Giro-Code) aufgedruckt. Dieser kann mit den gängigen Mobile-Banking-Apps mit QR-Code-Reader, die die meisten Bankinstitute kostenlos anbieten, gelesen werden.

Sämtliche notwendige Daten zum Bezahlen - zum Beispiel der Betrag, Empfänger, die IBAN-Nummer und das Aktenzeichen - werden an die Banking-App übergeben. Das lästige manuelle Eingeben der langen IBAN-Nummer und des Aktenzeichen auf dem Überweisungsträger oder im Online-Formular fallen weg – und auch Zahlendreher und andere Eingabefehler sind dadurch ausgeschlossen.

Weniger Fehlüberweisungen von Parksündern

Das neue System ist dabei nicht nur für die Verkehrsteilnehmer einfacher, sondern bringt auch für die Stadtverwaltung Vorteile mit sich: „Die Zahl der Fehlüberweisungen ist zurückgegangen und damit auch die Zahl unserer Nachbearbeitungen“, freut sich Jörg Wiesemeier, Leiter des Ordnungs- und Wahlamtes über die Vorteile des neuen Systems.

Er betont aber auch: „Das Bezahlen über QR-Code ist nur ein Angebot. Die Bezahlung auf dem herkömmlichen Weg ist natürlich auch weiterhin möglich“.

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