Alle 29 Einrichtungen werden angefahren

Mega-Aktion in Hamm: Stadt braucht Hilfe bei Altenheim-Tests

Ein Rettungssanitäter bereitet sich auf seinen Einsatz im Corona-Mobil vor.
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Ein Rettungssanitäter bereitet sich auf seinen Einsatz im Corona-Mobil vor.

Die Stadt Hamm hat nach eigenen Angaben mit dem Massentest in den Senioren- und Pflegeheimen begonnen, sieht sich dabei aber auf externe Hilfe angewiesen.

Hamm – Auf Anweisung des Landes sollen die Bewohner aller Altenheime, Behinderteneinrichtungen und Tagespflegen auf das Corona-Virus getestet werden. Betroffen sind mindestens 29 Einrichtungen und mehr als 2000 Menschen. Allein dafür sind nach Stadtangaben drei Corona-Mobile unterwegs.

In mehreren Seniorenheimen, in denen unsere Zeitung gestern nachfragte, hatten sich die städtischen Mitarbeiter aber noch nicht angekündigt. In einer Einrichtung hatte man von dem Vorhaben nach eigenem Bekunden „nur aus der Zeitung erfahren“. Einem Stadtsprecher zufolge gehen die Behörden Schritt für Schritt vor, wie lange man für die Testreihe brauche, lasse sich noch nicht absehen, weshalb in einigen Fällen auch noch keine Termine abgemacht werden konnten.

Überdies werde man für das Vorhaben wohl auf externe Hilfe zurückgreifen müssen, so der Sprecher weiter. Durch die Landesvorgaben sei man verpflichtet, die Testreihe zügig abzuschließen, aufgrund der Vielzahl der derzeit anfallenden Tests komme man aber mit eigenen Mitteln an die Grenzen. Man hoffe in den nächsten Tagen eine verlässliche Aussage zur Dauer des Massentests treffen zu können.

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