Öffnung der Lehrschwimmbecken

Stadt beschließt weitere Corona-Lockerungen: Auswirkungen auf Vereine und Schulen

Die Lehrschwimmbecken öffnen in Hamm am 1. Oktober nach der mehrmonatigen Corona-Pause.
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Die Lehrschwimmbecken öffnen in Hamm am 1. Oktober nach der mehrmonatigen Corona-Pause.

Hamm - Trotz zwölf Neuinfektionen am Mittwoch bewegen sich die Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Hamm seit Wochen auf niedrigem Niveau. Die Stadt nimmt das zum Anlass für weitere Lockerungen.

Alle Lehrschwimmbecken der Stadt können ab dem 1. Oktober wieder von Vereinen, Kursen und Schulen genutzt werden. "Die Corona-Zahlen entwickeln sich ja - abseits von leichten Ausschlägen nach oben - positiv. Deshalb können wir die Becken bald wieder unter Vorbehalt öffnen", erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Neues Konzept wird erarbeitet

In den Lehrschwimmbecken der Stadt haben bereits in der Vergangenheit etliche Kinder das Schwimmen gelernt. Neben dem Schul- und Vereinssport finden dort Fitness- und Seepferdchenkurse statt. Das war wegen der Corona-Pandemie seit März nicht mehr möglich.

Weil aus Hygienegründen weniger Schüler als üblich ins Wasser dürfen, lohnte sich bis zuletzt der teure Reinigungsaufwand nicht.

In den kommenden zwei Wochen werde nun ein entsprechendes Konzept erarbeitet, um eine sichere Nutzung zu ermöglichen. Auch die Vereine würden dabei beteiligt.

Ein Kind auf sieben Quadratmetern

Einige Regelungen sind aber schon jetzt bekannt. Demnach muss für einen Schwimmer im Becken sieben Quadratmeter Platz sein Das bedeutet, dass jeweils zehn bis 15 Kinder gleichzeitig ins Wasser dürfen.

Damit Kinder in Hamm trotzdem weiter Schwimmen lernen konnten, war ein Ersatzkonzept erarbeitet worden. Im Maximare sowie den Hallenbädern in Bockum-Hövel, Heessen und Herringen konnten Schüler die Sammelumkleiden und Sportbecken im Klassenverband nutzen.

Vereine dürfen zurückkehren

Ebenfalls zum 1. Oktober dürfen Vereine und Gruppen städtische Räumlichkeiten wieder für ihre Zwecke - etwa Corona-gerechte Veranstaltungen - nutzen. Ausgenommen von dieser Regelungen sind Schulräume und Aulen.

Hunsteger betonte, dass die Lockerungen nur solange gelten, wie es die jeweils aktuelle Infektionslage zulässt. Sollte die Zahl der Corona-Fälle wieder drastisch ansteigen, würden die Lehrschwimmbecken und Räume wieder geschlossen. "Wir hoffen aber nicht, dass es noch einmal soweit kommt", sagte der OB.

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