Erdarbeiten am Rande des "Erlebensraumes"

Bagger beim BVH: Wird auch der Sportplatz Teil der Lippeauen?

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Die Stadt hat auf dem Gelände des BVH 09 mit dem Bau eines neuen Kunstrasenspielfeldes begonnen. Es ist Ersatz für die bisherige Sportfläche, die im Bereich des „Erlebensraums Lippe“ liegt.

Hamm-Norden – Zurzeit werden neben dem neuen Kunstrasensportplatz des Ballsportvereins Hamm (BVH 09) Erdarbeiten durchgeführt. Ein Teil des umgebenden Walls wird entfernt.

Wie Stadtsprecher Tom Herberg auf Anfrage mitteilte, entsteht dort ein zusätzliches Kleinspielfeld mit den Maßen 55 mal 35 Meter. Auch hier wird laut Herberg Kunstrasen verlegt. Der wird allerdings nicht mir Granulat, sondern mit Sand verfüllt. Das ist allerdings noch längst nicht alles:

  • Zusätzlich ist zur Aufrechterhaltung des Spiel- und Trainingsbetriebes in den Herbst- und Wintermonaten der Bau einer zweimastigen Flutlichtanlage mit je zwei Planflächenstrahlern vorgesehen.
  • An den Längs- und Stirnseiten des Kunststoffrasenplatzes werden vier Meter hohe Ballfangzäune errichtet, die mit einer Füllung aus Doppelstabmatten ausgestattet sind.
  • Ein aus Betonsteinpflaster erstellter Zugangsweg von den Umkleideräumen im Vereinsheim zum neuen Spielfeld sorgt für die Erschließung.

Der in dem Zusammenhang aufgenommene Oberboden wird als Erdmodellierung seitlich wieder eingebaut. Insgesamt hat der BVH 09 drei Sportplatzflächen für ihren Trainings- und Spielbetrieb gepachtet.

Ersatz für Platz in der Lippeaue

Das Spielfeld ist Ersatz für die bisherige Sportfläche des Vereins im Planungsgebiet des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“. Sie lag westlich der Münsterstraße zwischen dem Damm und der Lippe. Dort wurde inzwischen die Lippe um eine Schleife ergänzt. Aus sportfachlicher Sicht sei der Sportplatz nicht ohne die Ertüchtigung der ortsnahen Sportanlage aufzugeben, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung zu diesem Bauvorhaben.

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Die Kosten für das neue Spielfeld betragen 400.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt laut Beschlussvorlage aus Eigenmittelüberschüssen des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“. Die Fördermittel des Landes seien nicht in Höhe von 80 Prozent, sondern in Höhe von 90 Prozent der angesetzten Kosten bewilligt worden, sodass sich entsprechende Einsparungen ergäben.

Die Bezirksvertretung beschloss den Bau des Spielfeldes in ihrer Sitzung im September des vergangenen Jahres.

Bilder vom Lippeauen-Sandkasten an der Münsterstraße

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