Keine offenen oder teiloffenen Konzepte

Stadt empfiehlt: Keine offene Arbeit mehr in Kitas - Träger müssen sich nicht daran halten

Nicht so viele Rucksäcke wie sonst hängen an den Garderoben in den Kitas.  SymbolFoto: dpa
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Die Kitas in Hamm sollen nicht mehr gruppenübergreifend arbeiten - das empfiehlt die Stadt.

Das Hammer Jugendamt hat den Trägern der Kindertageseinrichtungen empfohlen, nicht mehr gruppenübergreifend zu arbeiten. Das soll verhindern, dass alle Kinder aus einer Kita auf einmal in Quarantäne müssen. Allerdings ist dies nicht verbindlich.

Hamm – Die Kinder in Hammer Kitas sollen nach Möglichkeit in geschlossenen Gruppen betreut werden. Das empfiehlt die Hammer Stadtverwaltung. Die Entscheidung liegt aber bei den einzelnen Trägern.

In vielen Einrichtungen gibt es offene Konzepte: Teils werden Arbeitsgemeinschaften mit Kindern aus verschiedenen Gruppen angeboten, teils können sich die Kinder zeitweise ganz frei in der Kita bewegen. Das hatte Mitte Oktober dazu geführt, dass etwa in der Kita Am Eichenwäldchen I alle 100 Kinder in Quarantäne mussten, weil eine Erzieherin infiziert war – nicht nur die Kinder aus der Gruppe der Erzieherin. Auch in der Kita St. Marien mussten 80 Kinder in Quarantäne.

Die Rückkehr zur Arbeit in geschlossenen Gruppen soll dies vermeiden, „sodass im Fall einer Infektion innerhalb der Einrichtung der Betrieb in den anderen Gruppen weitergeführt werden kann“, heißt es von einem Stadtsprecher. Anordnen kann die Stadt dies nicht, eine Ausnahme stellen hier nur die sechs städtischen Einrichtungen dar. Insgesamt gibt es in Hamm etwas mehr als 100 Kitas, die von 29 verschiedenen Trägern betrieben werden.

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