St.-Josef-Krankenhaus schrumpft gesund

Das St.-Josef-Krankenhaus hat im vergangenen Jahr Personal und Betten abgebaut. ▪

BOCKUM-HÖVEL ▪ Zum ersten Mal wird das St.-Josef-Krankenhaus im Jahresbericht der Franziskus Stiftung erwähnt, nachdem die Stiftung im Mai des vergangenen Jahres das Krankenhaus von der Malteser Trägergesellschaft übernommen hatte. Die strukturellen und organisatorischen Anpassungsmaßnahmen zogen sich durch alle Bereiche des Krankenhauses.

Neben größeren Maßnahmen im Personalbereich wurde die Frauenklinik geschlossen, so dass es heute in Bockum-Hövel statt bislang fünf noch vier Fachabteilungen gibt.

Die Zahl der Mitarbeiter ist von 345 im Jahre 2008 auf 277 zum Ende des Jahres 2009 gesunken. Die Verzahnung einzelner Abteilungen im chirurgischen Bereich mit der Barbara-Klinik war auf den Weg gebracht. Die Palliativstation des Hauses in Bockum-Hövel wurde insbesondere räumlich erheblich verbessert und ausgebaut.

Insgesamt verfügt das St.-Josef-Krankenhaus jetzt über 207 Planbetten. Die Zahl der stationären Patienten lag 2009 bei 6 613 (in 2008 bei 7 151). Die Anzahl der ambulanten Patienten sank um 3,4 Prozent auf 8 305. Die Verweildauer blieb im Durchschnitt fast konstant bei 6,38 Tage. Insgesamt waren 2009 42 181 Patienten behandelt worden. Das sind 7,8 Prozent weniger als 2008. Die so genannte Baserate – das ist das Geld, was das Krankenhaus als Basisfallwert für einen „Musterpatienten“ bekommt – lag bei 2 853,99 Euro.

Weitere Veränderungen im Bockum-Höveler Krankenhaus stehen bevor. Der Jahresbericht weist darauf hin, dass zurzeit die Gremien an der Umsetzung der geplanten Fusion der Barbara-Klinik mit dem St.-Josef-Krankenhaus arbeiten. ▪ hwa

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