Arbeiten gehen gut voran

Sport-Kita von Westfalia Rhynern zieht noch in 2021 in den Neubau

Das neue Sportheim de SV Westfalia Rhynern samt Sportkita im Erdgeschoss wächst.
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Das neue Sportheim des SV Westfalia Rhynern samt Sportkita im Erdgeschoss wächst.

Rhynern - Stillstand im Vereinsleben – viel Bewegung auf der Vereinsbaustelle. In tristen Zeiten für die Sportler des SV Westfalia Rhynern sorgt der Fortschritt des Neubaus für positive Gefühle bei den Funktionären, Aktiven und jungen Familien. Denn damit rückt auch der Starttermin für die Sport-Kita näher.

Im Kita-Portal auf der Internetseite der Stadt Hamm taucht sie bereits auf. Unter dem Namen „Rabatz am Berg“ wird die Kindertagesstätte mit dem Schwerpunkt der frühkindlichen Bewegungsförderung im nächsten Kindergartenjahr an den Start gehen. Und das Interesse an der neuen Kita ist offenbar riesig. Durch die hohe Nachfrage haben sich Betreiberverein und Stadt Hamm auch dazu entschieden, den Online-Auftritt bereits freizuschalten, obwohl die Arbeiten auf der Baustelle an der Straße „An der Lohschule“ noch einige Zeit dauern werden. Der Sportverein als Bauherr kann aber mittlerweile Prognosen abgeben und sieht den 1. Dezember als Einzugstermin als realistisch an.

Das neue Sportheim des SV Westfalia Rhynern samt Sportkita im Erdgeschoss wächst. Im Hintergrund die Fläche für das neue Stadion.

Nun beginnt das Kita-Jahr aber bereits am 1. August. Was machen die angemeldeten Kinder in den ersten vier Monaten? Über das Vorgehen werde beraten und an einer Lösung, eventuell in Form einer Übergangslösung in einem Provisorium, möglichst in Rhynern, gearbeitet, heißt es aus Vereinskreisen. Unter der Trägerschaft des Fördervereins Sport-Kindertagesstätte Westfalia Rhynern bietet die Sport-Kita Rabatz am Berg voraussichtlich insgesamt bis zu 65 Kindern einen Betreuungsplatz in vier Gruppen (zwei Gruppen ab vier Monate bis drei Jahre; zwei Gruppen über drei Jahren).

Im Vordergrund stehe die frühkindliche Bewegungsförderung, heißt es in der Beschreibung. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der gesunden Ernährung. Durch eine Frischküche können vor Ort ausgewogene und gesunde Mahlzeiten frisch zubereitet werden.

Haupteingang für Sportkita und Sportheim Westfalia Rhynern

Wie die Gruppenräume aussehen werden, kann beim Blick auf die Rohbau-Tätigkeiten bereits erahnt werden. Denn mitten im Corona-Lockdown wächst das Gebäude immer weiter. Die Arbeiten im Erdgeschoss sind so weit, dass schon bald eine weitere Decke gezogen werden kann. Im Erdgeschoss wird die Kita beheimatet sein.

Im 1. und 2. Obergeschoss entstehen vor allem die verschiedenen Funktionsräume für den Sportler des SV Westfalia Rhynern, der sein Vereinsheim am Papenloh anschließend leer ziehen wird. Mit dem Umzug des Vereins ist aber nicht auch schon zum 1. Dezember zu rechnen, sondern erst im Laufe des Jahres 2022. „Da haben wir ja nicht den großen Zeitdruck“, bleibt der 1. Vorsitzende Dr. Arnulf Kleine diesbezüglich auch gelassen. Er ist vielmehr sehr glücklich und stolz, dass die Bauarbeiten nach langer, intensiver Vorbereitung so gut voranschreiten.

Die Stadtwerke Hamm haben in der Zwischenzeit auch die Versorgungsleitungen gelegt. Die dafür erforderliche Ampelregelung auf der Straße „An der Lohschule“ in Höhe des Sportplatzes wurde in der Zwischenzeit beendet, auch wenn im neuen Jahr noch Restarbeiten zu erledigen sein werden.

Stadion-Neubau Westfalia Rhynern. Sicht vom Platz.

Neben dem Gebäude mit Vereinsheim und der Kita samt Außengelände wird auf dem Gelände unterhalb der beiden bestehenden Trainingsplätze ein kleines Fußballstadion mit Tribüne gebaut – der neue Hauptplatz für die Spiele der ersten Fußballmannschaft mit Zulassung für höhere Ligazugehörigkeiten.

„Leider konnten wir bislang keine offiziellen Feierlichkeiten wie zum Beispiel zur Grundsteinlegung durchführen“, bedauert Kleine. Ob Corona ein Richtfest zulassen werde, müsse auch abgewartet werden. Aber auch ohne Besichtigungsmöglichkeit der Baustelle, versuche der Verein seine Mitglieder durch Veröffentlichungen auf den Vereinskanälen im Internet am Entstehen des größten Bauprojektes der Vereinsgeschichte teilhaben zu lassen.

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