Leitungsduo und räumliche Übergangslösung gefunden

Sport-Kita von Westfalia Rhynern startet am 1. August

Das Leitungsteam der Sport-Kita „Rabatz am Berg“: Jessica Wöckel (links) und Isabelle Volle freuen sich über die Möglichkeit, im Glunzdorf eine Übergangslösung gefunden zu haben. Bezirksbürgermeister Andreas Obering zeigt die Immobilie.
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Das Leitungsteam der Sport-Kita „Rabatz am Berg“: Jessica Wöckel (links) und Isabelle Volle freuen sich über die Möglichkeit, im Glunzdorf eine Übergangslösung gefunden zu haben. Bezirksbürgermeister Andreas Obering zeigt die Immobilie.

Rhynern – Rechtzeitig vor dem Meldeschluss im Kita-Portal der Stadt Hamm sind die Weichen für die Inbetriebnahme der neuen Sportkindertagesstätte des SV Westfalia Rhynern zum Beginn des Kindergartenjahres am 1. August gestellt. Mit Jessica Wöckel und Isabelle Volle stellte der Förderverein Sport-Kita „Rabatz am Berg“ nun das pädagogische Leitungsduo der Einrichtung vor. Oberbürgermeister Marc Herter sicherte eine räumliche Übergangslösung zu.

Da der Westfalia-Neubau voraussichtlich erst am 1. Dezember bezogen werden kann, darf die Kita bis dahin ein Gebäude im Glunzdorf in Westtünnen (siehe Kasten) nutzen.

Mit jeweils einer halben Stelle werden Wöckel und Volle die Aufbauarbeit der neuen Einrichtung leisten – und das voller Motivation und Vorfreude, wie sie erklären. Es sei eine ganz tolle Sache, mit einer Kita quasi bei Null zu starten und viele eigene Ideen dort einfließen zu lassen. Beide sind selbst Mütter, in Rhynern wohnhaft und dort fest verwurzelt. Gepaart mit der fachlichen Kompetenz der beiden Erzieherinnen – Wöckel leitete bereits vor einigen Jahren die Kita Herz Jesu in Hamm-Osten – ist sich der Förderverein der Kita mit Marcus Münstermann und Kathrin Engel an der Spitze sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben. Unter anderem sind beide auch in Besitz des Fachwirtes im Bereich Kita-Management.

In den kommenden Wochen gilt es nun, die Kita auf das baldige bunte Treiben vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem die Ausstattung mit Spielsachen, Küchenutensilien („Hier freuen wir uns über Spenden“, sagt Isabelle Volle) und natürlich auch ein Erzieher-Team. Die ersten Ausschreibungen sind bereits getätigt. Ganz wichtig ist zudem das pädagogische Konzept, zu dem auch der SV Westfalia zeitnah sein Breitensportangebot erweitern möchte. Als Sport-Kita legt das Leitungsteam die Schwerpunkte auf die frühkindliche Bewegungsförderung und die gesunde Ernährung. „Dazu werden wir eine Frischküche einrichten“, erklärt Wöckel.

Weichen gestellt: Bei einer Baustellenbesichtigung überbrachte Oberbürgermeister Marc Herter gute Nachrichten an Kathrin Engel vom Kita-Förderverein und Dr. Arnulf Kleine, Vorsitzender des SV Westfalia Rhynern.

Dass die Kita nun zum 1. August an den Start gehen kann, sorgte für wahre Luftsprünge beim Förderverein wie beim SV Westfalia. Denn so sei es möglich, dem Wunsch der vielen Eltern zu entsprechen, die sich bereits auf diese Einrichtung freuen. „Dafür sind wir der Stadt sehr dankbar“, sagte Westfalia-Vorsitzender Dr. Arnulf Kleine dem Oberbürgermeister bei einer kleinen Baustellenbesichtigung. Herter versicherte, dass die Stadt dieser Bitte gerne nachgekommen sei, nicht nur, weil dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zur familienfreundlichsten Stadt sei. Die Zahl der Anmeldungen zeige deutlich, dass dieses Konzept bei den Familien gefragt sei. Der Stadt habe in die Karten gespielt, dass das Gebäude im Glunzdorf bereits von der Sport-Kita „Ahsestrolche“ des HSC 08 vorübergehend genutzt worden war. „Hier finden wir sehr gute Bedingungen in erreichbarer Nähe vor“, so Isabelle Volle.

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