Sport-Kita im Barbarastadion? SK Germania in Wartestellung

Im Barbarastadion wird schon seit Jahren kein Sport mehr betrieben.
+
Im Barbarastadion wird schon seit Jahren kein Sport mehr betrieben. Eine Option ist, dass dort eine Kita errichtet wird.

Zuletzt war es still geworden um die Idee des SK „Germania“ Herringen, auf dem Gelände des ehemaligen Barbarastadions oder an anderer Stelle im Stadtbezirk eine Sport-Kita zu errichten. Eine Antwort der Stadt steht aus.

Herringen – Man habe in dieser Frage, so Vorsitzender Michael Brandt gegenüber SPD-Ratsherr Andreas Feike und dem Vorsitzenden der SPD-Bezirksfraktion, Julian Janssen, schon seit Monaten nichts mehr von der Verwaltung gehört. „Es geht nicht voran bei diesem Thema.“

Vor allem muss aus Sicht der Verantwortlichen zunächst geklärt werden, ob überhaupt ein Bedarf für eine weitere Kita in Herringen vorhanden ist. Brandt will diese allerdings nicht unbedingt nur auf den Stadtbezirk konzentrieren. Er könne sich gut vorstellen, dass eine Sport-Kita auch bei Eltern in benachbarten Stadtbezirken wie Pelkum und Bockum-Hövel auf Interesse stieße. Man werde das Thema weiterhin verfolgen – auch, um Kinder schon in frühen Jahren an den Sport heranzuführen. Ausreichend Bewegung sei wichtig für ihr gesamtes weiteres Leben.

Unterstützung aus der Politik

Das wissen auch Janssen und Feike. Wie der Ratsherr sagte, werde man den Verein bei seinem Bestreben, in Herringen eine Sport-Kita zu errichten, weiter unterstützen. „Das Thema ist für uns noch nicht vom Tisch. Wie brauche allerdings einen langen Atem.“ Hinsichtlich des Bedarfs und der Machbarkeit einer Sport-Kita für Herringen werde man an die Verwaltung herantreten, kündigte er an.

Unterstützung soll es auch aus dem Stadtbezirk geben, wie Janssen betonte. „Eine Sport-Kita ist gut für den Bezirk.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare