Bauarbeiten verzögern sich

Sperrung der Wambelner Straße dauert länger als geplant

Auf der Wambelner Straße wird noch etwa drei Wochen lang gearbeitet.
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Die Sperrung bleibt noch: Auf der Wambelner Straße wird noch etwa drei Wochen lang gearbeitet.

Die Wambelner Straße wird noch mindestens drei Wochen lang gesperrt bleiben. Solange dauern voraussichtlich noch die Sanierungsarbeiten, teilte eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßen-NRW auf Anfrage mit.

Hamm - Ursprünglich hatte die Behörde eine vierwöchige Bauzeit bis Anfang April prognostiziert. Gestartet waren die Arbeiten am 9. März. „Neben den zum Teil noch sehr winterlichen Temperaturen haben unvorhergesehene Zusatzarbeiten für Verzögerungen im Zeitplan gesorgt“, erklärte die Sprecherin. So seien unter anderem viele Risse unter der Asphaltdecke entdeckt worden. Im Gegensatz zum ersten Teilstück dieser Maßnahme, der Abschnitt zwischen Oberster Kamp und Auf der Breite, wird derzeit „nur“ die Asphaltdecke erneuert und kein Vollausbau samt Tragschicht durchgeführt.

Die neue Asphaltdecke soll ab Dienstag kommen. Zudem wird die Entwässerung optimiert und die Zufahrten angepasst. Dabei nimmt es der Landesbetrieb offenbar sehr genau. Denn es werden alle Zufahrten auf die Felder asphaltiert. Darunter befinden sich auch Brücken, die noch aus Zeiten stammen, als die Äcker noch mit Tier und Kutsche bearbeitet wurden. Mit ihren modernen Geräten nutzen die Landwirte diese heutzutage zum größten Teil gar nicht mehr, zumal sie auch zu schmal für die breiten Fahrzeuge sind. Eine Kommunikation zwischen Landwirten und Behörde fand im Vorfeld nicht statt.

Arbeiten auf der B63

Durch die Verzögerungen auf der Wambelner Straße werden die Arbeiten auf der Bundesstraße 63 in Hilbeck nun doch einige Wochen parallel laufen. Dort wird ab Dienstag, 6. April, die Baustelle zwischen der Autobahnauffahrt und der Allener Straße eingerichtet. Die Werler Straße wird allerdings nicht gesperrt, der Verkehr wird durch die Baustelle geleitet.

Aber wenn schon die Landwirte diese asphaltierten Zufahrten kaum nutzen, so können sie zumindest zweckentfremdet werden. Denn hier haben immerhin Pkw die Möglichkeit, bei entgegenkommenden Lkw oder Landmaschinen auszuweichen und dort zu warten. Das bringt mehr Sicherheit und schont etwas die Bankette.

Bauarbeiten auf der Wambelner Straße: Irritationen ausgeräumt

Diese werden übrigens, wie schon zuletzt kommuniziert, mit einem Schotterbett versehen. Diesbezüglich hatte es etwas Irritationen gegeben, da Bürger noch im Herbst 2020 vom Landesbetrieb die Auskunft erhalten hatten, dass an kritischen Stellen (zum Beispiel Innenkurven) Rasengittersteinen eingesetzt werden sollten. „Da hatten wir uns aber umentschieden“, erklärt Nadia Leihs von Straßen-NRW. Der Platz dort würde nicht ausreichen, damit die Steine standsicher stehen gesetzt werden können. Schotter soll übrigens auch die Straßenränder entlang der Strecke des ersten Bauabschnitts nachträglich verstärken. Hier hatten Lkw schon wenige Tage nach der Freigabe der Straße tiefe Spuren gesetzt.

Insgesamt investiert der Landesbetrieb in die Fahrbahn der L 669 für beide Bauabschnitte zusammen etwa zwei Millionen Euro. Der Zustand der Straße war aufgrund des maroden Asphalts und der brüchigen Bankette seit Jahren kritisiert worden.

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