Spendenaufruf vor Weihnachten

Nachhaltige Hilfe in Hamm: WA sammelt für "Menschen in Not"

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Im Einsatz für Menschen in Not: Andreas Wartala (links), Yvonne Merschjohann und Frank Schulte.

Hamm - Alle Jahre wieder: Der Westfälische Anzeiger sammelt mit seiner Aktion „Menschen in Not“ auch diesmal in der Vorweihnachtszeit Geld für Bedürftige. Alle wichtigen Infos lesen Sie hier im Artikel.

  • Seit 1994 ruft der WA zu Spenden für „Menschen in Not“ auf
  • Es geht um Spenden für sozial benachteiligte Bürger und Familien
  • Das Motto der Aktion ist „Helft uns helfen“

Die Zahl der möglichen Betroffenen ist nicht klein: 24.000 Menschen beziehen in Hamm derzeit Sozialleistungen, darunter knapp 7000 Kinder und Jugendliche unter 18. Für sie und andere sozial benachteiligte Bürger gibt es die WA-Aktion „Menschen in Not“.

Das soziale Netz in der Stadt Hamm ist recht dicht gewebt, trotzdem gibt es immer wieder Fälle, in der staatliche Hilfe nicht möglich ist. Für sie ist „Menschen in Not“ gedacht.

Sicher ist: Jeder Cent kommt an

Seit dem Bestehen der Aktion gelten dieselben Regeln: Jeder Spenden-Cent kommt an, Verwaltungsausgaben fallen dank der unbürokratischen Struktur von „Menschen in Not“ nicht an. Frank Schulte, Leiter des Amtes für Soziales, Wohnen und Pflege, und seine Kolleginnen sind als Partner der Aktion ehrenamtlich und vertraulich im Einsatz und sorgen dafür, dass die Hilfe auch an der richtigen Stelle ankommt.

Dabei bleibt das Geld in dieser Stadt. Anspruch auf Hilfe haben nur Hammer Bürger, die als Einkommen Arbeitslosengeld I, Hartz IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsunfähigkeit haben. Ist jemand in Arbeit und liegt mit seinem Einkommen geringfügig über dem vorgenannten Leistungssatz, wird der Fall individuell geprüft. Bargeld wird nicht ausgezahlt.

Dafür wird das Geld benötigt:

„Menschen in Not“ ermöglicht zum Beispiel die individuelle Förderung von Kindern, die ein Fahrrad oder etwas anderes brauchen, einen Kühlschrank für die alleinerziehende Mutter, den Ausflug für eine Familie oder Gruppe – oder ein neues Bett für eine Seniorin. Zudem besteht die Möglichkeit, dass soziale Projekte und Einrichtungen, die mit und für unsere Zielgruppe arbeiten, finanziell unterstützt werden. Im vergangenen Jahr war das unter anderem das „Cum-Pane-Projekt“ der Caritas, mit dem obdachlosen Menschen in der Notunterkunft an der Dortmunder Straße ein Frühstück ermöglicht wird. Durch dieses Frühstück konnte nachhaltige Beratungsarbeit geleistet werden.

Am einfachsten helfen Hammer durch eine Spende auf eins der beiden Spendenkonten, die die Sparkasse Hamm und die Dortmunder Volksbank dem WA gebührenfrei zur Verfügung stellen (hier klicken oder siehe Infos weiter unten).

Berichterstattung über Aktionen

Wie in den Vorjahren berichtet der WA über größere Aktionen zugunsten „Menschen in Not“ mittels Text und Foto. Auch Spendenübergaben können als Bild im Lokalteil erscheinen. Ansprechpartner hierfür ist WA-Redakteur Andreas Wartala unter der Telefonnummer 02381/105-324. Ab Mittwoch veröffentlichen wir bis Anfang Januar im WA täglich den Spendenstand. Im vergangenen Jahr sind übrigens fast 140.000 Euro eingenommen worden.

Willkommen sind auch Sammelaktionen für „Menschen in Not“. Wer sich für die Aktion in Form einer Spende und/oder einer Aktion einsetzen möchte, erhält redaktionelle Unterstützung – so wie beispielsweise der Nikolausjazz, der am Sonntag, 8. Dezember, um 11.30 Uhr im Weihnachtszelt auf dem Marktplatz stattfindet. Karten für diese Veranstaltung gibt es beim WA.

Sie wollen Spenden? So geht’s:

Partner der WA-Aktion „Menschen in Not“ sind von Beginn an neben dem Sozialamt der Stadt Hamm auch die Sparkasse Hamm und die Volksbank Hamm. Sie stellen die Spendenkonten zur Verfügung.

Empfänger: Menschen in Not

Sparkasse Hamm, BIC: WELADED1HAM, IBAN: DE17410500950000490490

Volksbank Hamm, BIC: GENODEM1DOR, IBAN: DE07441600140001330301

Für eine Spendenquittung bitte Namen und Adresse angeben. Für Spenden bis einschließlich 200 Euro reicht dem Finanzamt der Kontoauszug als Beleg. Wer als Spender anonym bleiben möchte, versieht die Überweisung bitte mit einem Nein.

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