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SPD will Betreuung an Hammer Schulen ausbauen

Hammer Grundschüler sollen künftig noch umfangreicher betreut werden.
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Hammer Grundschüler sollen künftig noch umfangreicher betreut werden.

Hamm – Die SPD will die Kinderbetreuung an Schulen und in den Schulferien weiter ausbauen. An bis zu zwölf weiteren Schulen sollen Kinder künftig ab 7 Uhr beaufsichtigt werden. Und in den Ferien sollen nicht nur in der Stadtmitte, sondern auch in den Außenbezirken Betreuungsangebote gemacht werden. Damit gehen die Sozialdemokraten noch über den vor zwei Wochen vorgestellten „Familienentlastungspakt“ der Stadt hinaus.

Man wolle das Betreuungsangebot vor dem morgendlichen Schulbeginn vervierfachen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Justus Moor. Gerade bei Schichtbetrieb, bei Bildungs- und Pflegeberufen, bei Pendlern und im Einzelhandel sind Schul- und Arbeitsbeginn nicht immer kompatibel. Die Randzeitenbetreuung in den Morgenstunden helfe, alles unter einen Hut zu bringen.

Bisher gibt es so ein Angebot ab 7 Uhr an Carl-Orff-, Freiligrath-, Geistschule und Schule im grünen Winkel. Welche folgen sollen, steht nicht von vorherein fest. Der Bedarf soll an den Schulen abgefragt werden, die Entscheidung an der Teilnahme liege dann bei den Schulkonferenzen. 65 000 Euro wollen die Sozialdemokraten dafür im Haushalt bereitstellen.

Auch bei der Ferienbetreuung wollen die Genossen über das bisherige Angebot hinausgehen. Bisher gibt es in den Oster-, Sommer- und Herbstferien eine Betreuung für maximal 50 Grundschüler durch OGS-Personal an einer Schule in der Stadtmitte, üblicherweise Bodelschwingh-, Theodor-Heuss- oder Wilhelm-Busch-Schule. Angebote in den Außenbezirken kamen bisher nicht zustande, weil hier eine Mindestteilnehmerzahl von 15 zugrunde gelegt und nie erreicht wurde.

Das soll sich nun ändern: Zwei zusätzliche Gruppen sollen unabhängig von der Mindestteilnehmerzahl dezentral eingerichtet werden, und zwar jeweils für die zweite Ferienhälfte. 35.000 Euro würden die Sozialdemokraten dafür bereitstellen wollen. Nach drei Jahren soll das Angebot überprüft werden. Die Beiträge für die Ferienbetreuung sollen über den „Familienentlastungspakt“ deutlich gesenkt werden.

Die beiden zusätzlichen Betreuungsangebote stehen am 23. März auf der Tagesordnung des Rates.

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