Was passiert mit Tickets? Was müssen Veranstalter wissen?

Absagen wegen Corona in Hamm: Infos für Kunden und Käufer

Die Sorge vor einer allzu schnellen Ausbreitung des Coronavirus führt in Hamm zu einer Welle von Veranstaltungsabsagen.
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Die Sorge vor einer allzu schnellen Ausbreitung des Coronavirus führt in Hamm zu einer Welle von Veranstaltungsabsagen mit leeren Hallen und Stuhlreihen.

In und um Hamm wird es bis auf absehbare Zeit keine Großveranstaltung mit mehr als 1000 Besuchern geben. Kleinere Veranstaltungen mit geringerer Besucherzahl werden im Einzelfall geprüft. Mit einem Trick will derweil "Flic Flac" nach Hamm kommen.

Kontakte und Rufnummern für den Zweifelsfall Praktische Tipps für das eigene Verhalten Alle aktuellen Infos aus NRW hier im WA.de-Ticker

Hamm - In der WA-Verkaufsstelle in der Widumstraße melden sich zunehmend verunsicherte Kunden, die Tickets gekauft haben und/oder welche kaufen wollen. Viele der offenen Fragen müssen von den Veranstaltern nun aber erstmal geklärt werden. Zudem hängen viele verschiedene Veranstalter und Plattformen im Hammer Netz, und alle gehen auf ihre eigene Weise mit der neuen Sachlage um.

In den meisten Fällen ist damit zu rechnen, dass Veranstaltungen verschoben werden. Das nimmt den Fans einerseits nicht komplett die Vorfreude, und gibt andererseits den Veranstaltern auch wirtschaftliche Sicherheit. Klar ist: Solange eine Veranstaltung nicht explizit abgesagt ist, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Ticketpreise.

Petra Vormann aus der Geschäftsstelle rät allen potenziell Betroffenen daher dringend zu Ruhe und Geduld. Das Motto der Stunde: abwarten (Mails und SMS vom Veranstalter...), informieren (telefonisch vor Ort, Homepages, Facebook...) und erst dann handeln. Nachfragen beantworten die Kollegen der Geschäftsstelle (02381/105477) gern, doch muss in vielen Fällen zunächst mehr Licht ins Dunkel gebracht werden.

So leiden Veranstaltungstechniker:

Die Welle an Absagen trifft die Hammer Veranstaltungstechniker hart: Man rechne mit einer Vielzahl an Ausfällen in den kommenden Monaten. Wenn Veranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, dann gilt das meist als höhere Gewalt, so Christian Brüne von Trustmusic gegenüber der Lippewelle. Das heißt: Die Techniker bleiben auf ihrem Schaden sitzen.

Dr. Rainer Löb, Chefarzt der St.-Barbara-Klinik (links), in der Infektionsstation für Corona-Kranke.

Das rät der Gesundheitsexperte:

Um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen, weist Dr. Rainer Löb, Ärztlicher Direktor der St.-Barbara-Klinik, auf die empfohlenen Tipps hin: Häufiges Hände waschen (mit Wasser und Seife), eine gewisse Distanz zu Mitmenschen und Beachtung der "Nies-und Husten-Etikette".

Sollten Patienten Symptome der Erkrankung aufweisen, sei es wichtig, sich zunächst telefonisch beim Hausarzt zu melden. Im Telefonat wird das weitere Vorgehen besprochen.

"Wir sollten nicht in Panik oder Hysterie verfallen, aber uns unserer Verantwortung bewusst sein: Wenn jemand Grippesymptome oder Atemwegserkrankungen hat, sollte er zum Beispiel bei Niesen und Husten - wie immer in der Infektsaison - näheren Kontakt zu anderen und den Besuch öffentlicher Veranstaltungen reduzieren", betont der Experte.

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