Krankenhäuser sehen sich vorbereitet

Sorge vor Coronavirus in Hamm - Ärzte verbreiten Ruhe

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Verbreitet angesichts zunehmender Sorgen Ruhe: Dr. Markus Unnewehr. Infektiologe der Barbaraklinik Hamm.

Das Coronavirus kommt näher. Erste Fälle der Krankheit sind NRW angekommen. In den Hammer Krankenhäusern sieht man aber keinen Grund zur Panik, sondern verbreitet Ruhe.

Hamm - Man sei hier in Sachen Coronavirus gut aufgestellt, versichern die Pressesprecher des St.-Marien-Hospitals, des Evangelischen Krankenhauses (EVK) und der St.-Barbara-Klinik übereinstimmend. Die Kliniken stehen im engen Kontakt zum Robert-Koch-Institut und erhalten regelmäßig neue Informationen über die Krankheitswelle. (Hier klicken für aktuelle Infos aus NRW.)

In der Barbaraklinik gibt es eine Infektionsstation. Dort können Patienten getrennt von anderen Patienten versorgt werden. Die Station ist durch Schleusen abgetrennt. Infektiologe Dr. Markus Unnewehr sagt im Gespräch mit der Lippewelle: „Das Coronavirus wird uns sicher in den nächsten Tagen oder Wochen auch hier in Hamm erreichen. Davon gehe ich aus.“ Das bedeute aber nicht, dass dadurch eine besondere Gefährdung für die Bevölkerung bestehe.

Keine hohe Sterblichkeit

„Das Virus verläuft - nach dem, was wir wissen - wie eine schwere Grippe oder eine schwere Erkältung. Wir haben es nicht, wie zum Beispiel bei dem Ebola-Virus, mit einer hohen Sterblichkeit zu tun. Es ist eine geringe Sterblichkeit und damit auch eine geringe Gefahr für die Bevölkerung“, erklärt der Hammer Experte.

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Symptome: Wie erkennen, was tun?

Bei Verdacht auf die Erkrankungen sollten sich Betroffene als erstes telefonisch bei ihrem Hausarzt oder bei einem Krankenhaus melden und nicht direkt in die Praxis oder Klinik gehen, um niemanden anzustecken:

Sie haben den Verdacht, selbst infiziert oder sogar erkrankt zu sein? Dann können Sie sich erst einmal selbst abchecken - und zwar so.

Sollte sich der Verdacht erhärten, finden Sie hier Verhaltenshinweise.

Sie haben Fragen?

Der Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht ist am heutigen Donnerstag zwischen 12 und 14 Uhr bei der Lippewelle in der Sendung. Hörer und Leser können sich unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-5080550 melden.

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