Radwegekonzept

So soll der Stadtbezirk Rhynern fahrradfreundlicher werden

Kein Platz für Radfahrer: In Süddinker beklagen die Bürger, dass die Straßen entweder zu eng oder zu beschädigt sind, um sie gefahrlos mit dem Rad nutzen zu können
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Kein Platz für Radfahrer: In Süddinker beklagen die Bürger, dass die Straßen entweder zu eng oder zu beschädigt sind, um sie gefahrlos mit dem Rad nutzen zu können.

Einig waren sich die Bezirksvertreter in ihrer Dezember-Sitzung, dass sie gemeinsam die Verbesserung des Radwegenetzes im Stadtbezirk Rhynern vorantreiben wollen. Mit der Einrichtung eines interfraktionellen Arbeitskreises möchte die Bezirksvertretung (BV) ein durchdachtes Konzept erstellen, dass der Stadtverwaltung anschließend vorgelegt werden kann. Dieser Arbeitskreis hat zwar seine Arbeit bislang noch nicht aufgenommen, aber erste Perspektiven für ein fahrradfreundlicheres Rhynern gibt es bereits, wie jetzt die Reaktion der Stadtverwaltung Hamm auf eine CDU-Anregung zeigt.

Westtünnen - Denn die gute Fahrrad-Anbindung des neuen Bahnhaltepunkts Westtünnen steht ganz oben auf der To-Do-Liste. Und das nicht erst seit gestern. „Hochwertige Verbindungen zwischen Westtünnen und Berge sind Bestandteile des Radverkehrskonzepts aus dem Jahr 2004, das schrittweise umgesetzt wird“, schildert die Verwaltung. Die Realisierung geeigneter Radrouten im Korridor Berge-Westtünnen solle dabei in folgenden Schritten erfolgen, wie die Stadt mitteilt:

1. Der Dierhagenweg soll mittelfristig als zentrale Radwegachse ausgebaut werden.

2. Bei einem künftigen Aus- und Neubau des Südfeldwegs werden straßenbegleitende Radwege vorgesehen.

3. Für die Wegeverbindung auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Brehmstraße und Von-Thünen-Straße werden als erster Schritt Unterhaltungsmaßnahmen geprüft. Perspektivisch ist ein Ausbau des Weges sinnvoll.

Letzteres hatte die CDU als erforderliche Maßnahme angeregt, da die Strecke von vielen Schülern genutzt werde, und zwar in beide Richtungen zur Konrad-Adenauer-Realschule und durch das Waldgebiet Hüls zum Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und zur Erlenbachschule.

Aber auch in anderen Stadtteilen gebe es Verbesserungsbedarf im Radwegenetz, waren sich die Bezirksvertreter einig. Unter anderem sieht FDP-Vertreter Udo Reins Süddinker diesbezüglich völlig vernachlässigt. Die Erfassung der Gesamtsituation wird demnächst Aufgabe des Arbeitskreises der Bezirksvertretung.

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