Müll-Patrouille bleibt bis September im Lippepark

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Nach dem erfolgreichen Probelauf wird die Stadt auch an den kommenden Wochenenden und Feiertagen bei schönem Wetter im Lippepark einen privaten Sicherheitsdienst einsetzen, der mit Blick auf die Müll-Problematik  den Kommunalen Ordnungsdienst unterstützen wird.

Das kündigten Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Rechtsdezernent Jörg Mösgen an. „Im September werden wir dann Bilanz ziehen.“ Seinen ersten Einsatz hatte der Sicherheitsdienst am verlängerten 1. Mai-Wochenende. Am Feiertag selbst war im Park aufgrund der Witterung wenig los. Dafür war dieser am Sonntag umso besser besucht.

Der Sicherheitsdienst habe rund 1500 Besucher gezählt, berichtete der OB. Er habe die Menschen gezielt auf das Thema angesprochen und darauf hingewiesen, dass sie ihren Müll nicht an Ort und Stelle liegen lassen, sondern fachgerecht entsorgen sollten. Und das kam bei den Besuchern offensichtlich an. 

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Wie der OB sagte, seien sie dem Sicherheitsdienst gegenüber nicht aggressiv geworden. Insofern habe er die Hoffnung, dass die Kontrollen funktionieren und man das Problem in den Griff bekomme. Fest steht für die Stadt, dass sie in dieser Saison „am Ball bleiben muss“. Was danach passiert, ließ Hunsteger-Petermann noch offen. Klar sei aber auch, dass man den Lippepark aus Kostengründen nicht auf Dauer von einem privaten Sicherheitsdienst bestreifen lassen könne. 

Denkbar seien für die Zukunft aber Parkscouts oder ein nebenamtlicher Parkwächter. Eine Parkordnung, wie von der SPD Herringen gefordert, hält der OB für überflüssig. „Es gibt bereits eine Parkordnung für die Hammer Parks. Und die gilt auch für den Lippepark.“ Zudem erteilte er der Anregung, die traditionelle Geithe-Tour am 1. Mai in den Lippepark zu verlegen, eine klare Absage

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