Sexuelle Berührungen in der Praxis: Hammer Physiotherapeut verknackt

Bei der Behandlung von Patienten brauchen Physiotherapeuten sowohl Offenheit als auch viel Einfühlungsvermögen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Die „Behandlungen“ in der Hammer Physio-Praxis waren offenbar

Ein 51-jähriger Physiotherapeut aus Hamm ist zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten zur Bewährung verurteilt worden. Zudem muss er 1100 Euro, aufgeteilt an zwei Geschädigte, zahlen.

Hamm – Das ist das Ergebnis einer Verständigung vor dem Amtsgericht Hamm. Den betroffenen Zeuginnen blieb in der Sitzung somit eine Aussage erspart. Der 51-Jährige musste sich wegen einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung verantworten. Strafrechtlich war der Mann bisher noch nicht in Erscheinung getreten.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in seiner Tätigkeit als Physiotherapeut gegen deren Willen sexuelle Handlungen an zwei Patientinnen vollzog.

Am 10. August 2020 hatte er demnach eine Frau zunächst am Oberschenkel – angeblich gegen Cellulite – massiert und sie dann trotz deutlicher Missfallensbekundung wiederholt gezielt im Intimbereich berührt. Der Mann gab vor, das gehöre zur Behandlung. Die Frau war zuvor bereits länger wegen anderer Beschwerden in Behandlung des 51-Jährigen gewesen.

Am 13. Januar 2020 spielte sich ein ähnliches Szenario ab: Der 51-Jährige benutzte einen Massage-Termin, um eine Klientin gezielt im Intimbereich zu berühren.

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