Harte Kinderpornografie gefunden

Sextäter aus Hamm: Alles noch viel schlimmer als bekannt

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Die Tatvorwürfe gegen einen geständigen Sexualstraftäter aus Hamm sind offenbar nur die Spitze des Eisbergs.

Hamm/Dortmund - "Wir haben derzeit noch nicht einmal die Hälfte aller Daten ausgewertet", erklärte der Ermittlungsleiter als Zeuge vor dem Dortmunder Landgericht. Der Polizeibeamte und Computerexperte hatte bei zwei Wohnungsdurchsuchungen bei dem 39-jährigen mehrere Handys und zahllose Computer-Dateien beschlagnahmt. Auf den Handys fanden sich Hunderte von Chat-Verläufen mit mehreren 12 bis 14 Jahre alten Mädchen. Ihnen gegenüber hatte er sich nach eigenem Geständnis als lesbische Jugendliche ausgegeben und sie gedrängt, an sich sexuelle Handlungen vorzunehmen und ihm diese Fotos oder Videos zu schicken.

Besonders schockierend: Eines der Mädchen hatte Besuch von seiner achtjährigen Cousine und diese wurde ebenfalls genötigt, ihre Verwandte sexuell anzufassen.

Auf dem Computer des Hammers fand der Ermittler zudem so hartes kinderpornographisches Material, dass er selbst trotz aller Erfahrenheit und Routine geschockt war: "Es waren Aufnahmen von 2 bis 3 Jahre alten Mädchen, die diverse Formen von Geschlechtsverkehr erdulden mussten. Das Schreien und Wimmern der Opfer war fürchterlich", erinnerte sich der Zeuge an das belastende Sichten der Dateien. Diese will der Angeklagte sich nicht aktiv aus dem Netz herunter geladen haben, sondern habe sie unaufgefordert von Unbekannten zugeschickt bekommen.

Der Prozess gegen den in Untersuchungshaft sitzenden Mann wird in der kommenden Woche fortgesetzt.

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