Neuigkeiten zum Einsatz in Bockum-Hövel

SEK-Einsatz wegen Randalierer: Neue Infos zu illegalen Waffen

Nach mehreren Stunden wurde der 50-Jährige aus seiner Wohnung geholt, nachdem er durch das SEK getasert worden war.
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Der 50-Jährige sorgte in Bockum-Hövel für einen stundenlangen Polizeieinsatz.

Die waffenrechtliche Überprüfung der beschlagnahmten Messer und Pistolen nach dem stundenlangen SEK-Einsatz am Samstag in Bockum-Hövel ist noch nicht abgeschlossen. Trotz gibt es Neuigkeiten.

Hamm – Einer ersten Einschätzung der Polizei zufolge war keine der Waffen, die sich in der Wohnung des 50-Jährigen befanden, illegal. Es handele sich um eine zweistellige Anzahl Messer – vorwiegend Kampf- oder Klappmesser – und mehrere PTB- und Luftpistolen. Sehr wahrscheinlich sei der Mann Sammler gewesen.

Ob der Mann die Waffen zurückbekommen wird, ist noch unklar. Er hatte wegen lauter Musik, Randale in einem Mehrfamilienhaus und hochgradig aggressivem Verhalten am Samstag einen Aufsehen erregenden Polizeieinsatz im Kleinweg ausgelöst, an dessen Ende er mit einem Elektroschock überwältigt worden war. Die Polizei hat eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Ruhestörung geschrieben.

Außerdem läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung einer Person aus der Nachbarschaft. Dieses Verfahren wurde allerdings schon am vergangenen Donnerstag eingeleitet, als es ebenfalls mehrere Polizei-Einsätze in dem Mehrfamilienhaus gab. Beim letzten Einsatz an dem Donnerstag sei der 50-Jährige in Gewahrsam genommen worden, erklärte ein Polizeisprecher. Er sei alkoholisiert gewesen – genauso wie am Samstag.

Falsch war unterdessen die Angabe, dass der Mann von Samstag auf Sonntag in der LWL-Klinik untergebracht war. Er befand sich freiwillig über Nacht im Marienhospital 2.

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