110 Flüchtlinge in einem Jahr in Arbeitsmarkt integriert

+
Auch als Handwerker brachte das Jobcenter Flüchtlinge unter.

Hamm - Seit dem Start des Integration Points im Dezember 2015 hat das Kommunale Jobcenter (KJC) 174 Flüchtlinge in Arbeit, Ausbildung und Selbstständigkeit vermittelt. Außerdem haben 365 Flüchtlinge an Integrationskursen teilgenommen und 975 Flüchtlinge an Fördermaßnahmen.

Diese Zahlen nannte KJC-Leiterin Marie-Luise Roberg am Montag anlässlich des einjährigen Bestehens des Integration Points. Aktuell führt das KJC 1.121 Flüchtlinge, die von Harz IV leben. 911 von ihnen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Im nächsten Jahr wird mit dem Zugang von weiteren 500 anerkannten Flüchtlingen gerechnet. Die größte Gruppe stellen Syrer (752). 293 Personen sind zwischen 18 und 24 Jahre.

Niedriges Sprachniveau ist Problem

„Das größte Problem ist die hohe Zahl von Personen mit niedrigem Sprachniveau“, sagte Reinhard Fohrmann, stellvertretender KJC-Leiter. Für den Zugang zum Arbeitsmarkt sei die Beherrschung der deutschen Sprache unerlässlich.

In Arbeitsmarkt integriert

110 anerkannte Flüchtlinge habe das KJC innerhalb eines Jahres in den Arbeitsmarkt integriert. Davon hätten 37 Personen ein sozialversicherungspflichtiges Erwerbseinkommen, zum Beispiel in der Gastronomie, als Sozialhelfer sowie im Transportwesen und im Gartenbau. Weitere 26 Flüchtlinge hat die Agentur für Arbeit in den Arbeitsmarkt vermittelt, darunter einen Fensterbauer mit 15 Jahren Berufserfahrung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare