Halterin aus Hamm

Sechsjähriger gestorben: BMW aus Hamm an tödlichem Straßenrennen in Dresden beteiligt

An der Unfallstelle in Dresden wurden Blumen und Stofftiere niedergelegt.
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An der Unfallstelle in Dresden wurden Blumen und Stofftiere niedergelegt.

Hamm/Dresden – Bei der Aufklärung eines illegalen Straßenrennens, bei dem am Samstagabend in Dresden ein sechsjähriger Junge ums Leben gekommen war, führt die Spur auch nach Hamm.

Wie ein Sprecher der Dresdener Polizei auf WA-Anfrage bestätigte, war eines der mutmaßlichen Raserfahrzeuge – ein 5er BMW – auf eine 21-jährige Frau aus Hamm zugelassen.

Der Tod des kleinen Ali aus Dresden hatte zu Wochenbeginn bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Das Kind hatte in der sächsischen Landeshauptstadt eine innerörtliche Straße überquert und war von einem Mercedes erfasst worden. Der Benz soll beim Aufprall 90 km/h schnell gewesen sein. Der Junge wurde gegen ein Buswartehäuschen geschleudert und starb wenig später im Krankenhaus.

Hintergrund soll ein Straßenrennen gewesen sein, das sich der 31-jährige Benz-Fahrer mit einem 23-jährigen BMW-Fahrer lieferte. Der BMW hatte ein Dortmunder Kennzeichen und ist auf die Hammerin zugelassen. Gegen sie wird nicht ermittelt, wohl aber gegen die beiden Fahrer. Der 31-Jährige sitzt in U-Haft. Wie der BMW nach Dresden und in den Besitz des 23-Jährigen kam, sei Gegenstand laufender Ermittlungen, so die Polizei.

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