Kreuzung lange gesperrt

Unfall in Hamm: Rettungswagen verunglückt bei Einsatzfahrt

Durch die Wucht des Zusammenpralls mit einem Audi in Hamm überschlug sich dieser Rettungswagen.
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Durch die Wucht des Zusammenpralls überschlug sich dieser Rettungswagen.

[Update 19.45 Uhr] Wegen eines heftigen Unfalls mit einem Rettungswagen blieb die Kreuzung Dortmunder Straße/Radbodstraße am Montagnachmittag lange gesperrt.

Hamm-Westen - Am Montag gegen 14.45 Uhr stieß im genannten Kreuzungsbereich ein Audi (mit Hammer Kennzeichen) mit einem Rettungswagen (RTW) zusammen. Dieser kippte dabei auf die linke Seite und rutschte noch 30 Meter weiter über die Straße; dabei wurde ein Rettungssanitäter eingeklemmt. Die Kreuzung wurde mit Beginn des Rettungs- und Bergungseinsatzes komplett gesperrt.

Auf der Kreuzung sah es unmittelbar nach dem Unfall aus „wie auf einem Schlachtfeld“, befand unser Reporter. Auch der Pkw wurde stark beschädigt. Die Kreuzung lief voller Öl; sie musste umfangreich abgestreut werden. Eine Kehrmaschine wurde angefordert, um die ausgelaufenen Flüssigkeiten aufzunehmen. Daher kam es auch nach abgeschlossener Unfallaufnahme - beide Fahrzeuge wurden von einem Abschleppdienst geborgen - noch längere Zeit zu Verkehrsproblemen. Erst gegen 17.20 Uhr war die Kreuzung wieder für den Verkehr freigegeben.

Rettungswagen bei Unfall im Hammer Westen umgekippt

Rettungswagen bei Unfall im Hammer Westen umgekippt.
Rettungswagen bei Unfall im Hammer Westen umgekippt.
Rettungswagen bei Unfall im Hammer Westen umgekippt.
Rettungswagen bei Unfall im Hammer Westen umgekippt.
Rettungswagen bei Unfall im Hammer Westen umgekippt

Drei Menschen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt: zwei Insassen des RTW (51 und 33) und der 39-jährige Pkw-Fahrer. Schwer verletzt wurde laut Polizei zum Glück keiner von ihnen.

Der Rettungswagen war mit Martinshorn und Blaulicht in Richtung Pelkum zu einem Einsatz unterwegs, als es zu dem Zusammenstoß mit dem Audi kam. Dieser überquerte die Kreuzung von der Dortmunder Straße in Richtung Osten, „bemerkte den RTW nicht rechtzeitig und prallte in die Beifahrerseite des Einsatzfahrzeugs“ (Zitat Feuerwehr). Ein Patient war (noch) nicht an Bord des RTW. „Für den ursprünglichen Einsatz des verunfallten Fahrzeuges wurde durch die Leitstelle ein anderes Rettungsmittel eingesetzt“, heißt es von der Feuerwehr weiter.

Neben der Polizei waren Feuerwehrkräfte der Hauptwache und aus Herringen an der Einsatzstelle, außerdem drei Rettungswagen.

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