Bau von Sprengsätzen

Schwere Vorwürfe: Teenager soll Attentate geplant haben

Gericht Justiz Richter
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Ein Jugendlicher soll Mordanschläge auf Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens geplant haben. Nun muss er sich vor Gericht verantworten.

Ein in Hamm untergebrachter Jugendlicher soll Mordanschläge auf Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens geplant haben.

Hamm/Dortmund – Er soll sich Substanzen, die unter das Sprengstoffgesetz fallen, besorgt haben und den Bau von Sprengsätzen vorgehabt haben. Diese sollten für Anschläge verwendet werden.

Ferner soll er versucht haben, einen Chat-Partner über WhatsApp anzustiften, mit Waffen entweder in einer Moschee oder in einer Synagoge ein Attentat zu begehen. Dem kam der Chatpartner laut Anklage aber nicht nach. Die Anschlagsziele sollen in Oer-Erkenschwick und Herten gelegen haben.

Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum zwischen Dezember 2019 und Februar 2020. Der bis heute nicht volljährige Teenager muss sich ab Donnerstag, 29. April, vor dem Dortmunder Landgericht wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verantworten. Wegen des jugendlichen Alters findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bis Mitte Juli sind zunächst sechs Verhandlungstermine angesetzt. Der angeklagte Jugendliche stammt nicht aus Hamm, sondern ist hier in einer Betreuungseinrichtung untergebracht.

Ein 26-Jähriger verursachte in Heessen mittels selbstgebautem Sprengstoff eine Explosion in einem Wohnhaus. Das verunsicherte viele Anwohner.

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