Neue Informationen zur furchtbaren Tat

60 Stiche: Schwangere (22) in Hamm mit extremer Gewalt getötet

Spurensuche am Morgen nach dem Tötungsdelikt im Hammer Süden.
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Spurensuche am Morgen nach dem Tötungsdelikt im Hammer Süden. Die Tatwaffe ist nach wie vor verschwunden.

[Update] Die 22-jährige Frau, die am späten Donnerstagabend im Hammer Süden tot aufgefunden wurde, ist offensichtlich Opfer eines regelrechten Gewaltexzesses geworden.

Hamm - Mehr als 60 Stich- und Schnittverletzungen – insbesondere im Halsbereich – hätten die Gerichtsmediziner an dem Leichnam entdeckt, sagte Staatsanwalt Felix Giesenregen am Montag auf WA-Anfrage. Die auf den Philippinen geborene junge Frau war im vierten Monat schwanger gewesen. Sie hatte nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt an der Johann-Sebastian-Bach-Straße bei ihrer Mutter und weiteren Angehörigen gewohnt.

Als dringend tatverdächtig gilt der 23-jährige Lebensgefährte der jungen Frau. Der aus Bergkamen stammende Student war noch in der Tatnacht festgenommen worden. Er hatte sich gegen 22.30 Uhr bei seiner Schwester gemeldet und sich dieser offenbar anvertraut. Die Schwester informierte daraufhin umgehend die Polizei, die sodann zu dem Parkplatz an der Ecke Bach-/Alleestraße ausrückte und den Leichnam in der Nähe einer Garagenzeile entdeckte. Auch der Beschuldigte wurde dort angetroffen und festgenommen. Er sitzt seitdem in der Hammer JVA in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.

Tötungsdelikt im Hammer Süden - Ermittlungen vor Ort

Großeinsatz nach Tötungsdelikt in Hamm.
Großeinsatz nach Tötungsdelikt in Hamm.
Großeinsatz nach Tötungsdelikt in Hamm.
Großeinsatz nach Tötungsdelikt in Hamm.
Tötungsdelikt im Hammer Süden - Ermittlungen vor Ort

Junge Frau in Hamm getötet - Beschuldiger unter Bewährung

Der 23-Jährige wurde 2019 wegen Körperverletzung verurteilt und steht deswegen unter laufender Bewährung. Die Tat aus 2019 habe aber nichts mit der aktuellen gemein, sagte Staatsanwalt Giesenregen. Über Gewalt in der Beziehung zwischen dem Opfer und dem Beschuldigten sei zumindest bislang nichts bekannt geworden. Anzeigen dieser Art habe es nicht gegeben.

Zur Motivlage könne noch nichts gesagt werden, so Giesenregen weiter. Diese zu ergründen, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch die Tatwaffe sei bislang nicht gefunden worden. Der Fundort der Leiche sei auch der Tatort gewesen. Hinweise darauf, dass die Leiche dorthin verbracht wurde, gebe es nicht.

Junge Frau in Hamm getötet - hier war der Tatort:

Angeblich soll es in den vergangenen Monaten häufiger zum Streit zwischen der 22-Jährigen, die eine Ausbildung zur Köchin absolviert hatte, und dem Beschuldigten gekommen sein.

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