Schulen öffnen - Hammer Lehrer äußern perfiden Verdacht

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Werden die Grundschulen für zwei Wochen vor den Sommerferien geöffnet, um herauszufinden, wie sich die Infektionszahlen entwickeln? Das vermutet der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Hamm.

Hamm –  „Die Schulen werden somit zum Versuchslabor“, heißt es in einer Mitteilung, die VBE-Sprecherin Elke Linnemann-Rittmann an die Presse schickte. Der VBE fordert, Schüler und Lehrer nach der Öffnung häufig zu testen und die Ergebnisse in weitere Entscheidungen einzubeziehen. (Hier klicken für weitere Informationen zum Thema.)

Einige der Vorgaben der Landesregierung seien nicht umsetzbar: So sei es unumgänglich, dass sich die Schüler auch außerhalb ihrer Klassen begegnen. Außerdem sei es an kalten Tagen nicht möglich, in den Klassen ausreichend zu lüften. Zudem seien die Schüler zu jung, um voneinander Abstand zu halten. Das ist für Begegnungen unter Kindern aus verschiedenen Klassen vorgesehen.

VBE sieht in Pandemie Dilemma

Der VBE sieht in der Pandemie ein Dilemma: Einerseits sei dem Verband bewusst, dass es mit Blick auf die Bildungsgerechtigkeit und Entwicklung der Kinder Zeit sei, die Schulen zu öffnen. Andererseits entstünde in den Schulen eine Gefahrenlage.

NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer hatte am Freitag erklärt, das Infektionsgeschehen lasse eine Öffnung zu. „Wenn es um Bildung geht, zählt jeder Tag“, erklärte sie. - WA/con

Coronavirus in Hamm - weitere Infos:

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